WIEN. Die Crypto Safety Conference Bluechip26 findet am 10. und 11. November 2026 erneut in Wien statt. Nach Angaben der Veranstalter richtet sich die Konferenz an Entscheidungsträger aus Bankwesen, Regulierung, Payment, Web3, Technologie und Investment mit Fokus auf Sicherheit, Vertrauen und Standards im digitalen Finanzwesen.
Schwerpunkte der Konferenz
Im Zentrum der Veranstaltung stehen Themen wie Sicherheit und Risikomanagement digitaler Assets, Stablecoins und neue Zahlungsinfrastrukturen sowie regulatorische Entwicklungen und Governance. Zudem werden Schnittstellen zwischen Banken, Payment-Anbietern und Web3 sowie praktische Sicherheitslösungen behandelt.
Erstmals Awards vorgesehen
Im Rahmen der Konferenz werden erstmals die Bluechip Awards vergeben. Ausgezeichnet werden Projekte, Unternehmen und Initiativen, die zur Sicherheit, Transparenz und Vertrauensbildung im Crypto- und Digital-Asset-Sektor beitragen.
Christian Wolf, Head of Strategic Partnerships & Ecosystems bei Raiffeisen Bank International, betont die Bedeutung von Sicherheitsaspekten: „Digitale Assets und neue Formen der Wertübertragung bieten enormes Potenzial – aber nur, wenn Sicherheit und Compliance von Beginn an integriert sind. Bluechip26 schafft den Rahmen, um diese Fragen gemeinsam mit den relevanten Marktteilnehmern in der notwendigen Tiefe zu adressieren.“
Michael Brönner, Country Manager von Mastercard Österreich, verweist auf Entwicklungen im Zahlungsverkehr: „Der Zahlungsverkehr befindet sich im Wandel. Stablecoins und programmierbare Zahlungen werden weltweit als Bausteine für effizientere Settlement- und Cross-Border-Prozesse geprüft. Entscheidend ist, dass diese Innovationen auf belastbaren Sicherheits- und Governance-Standards basieren.“
Standort Wien im Fokus
Die Veranstalter sehen Wien als Standort für regulierte Crypto-Dienstleister im Ausbau. Benjamin Levit, CEO von Bluechip, erklärt: „Wien hat sich als Standort für regulierte Crypto-Player zu einem Hotspot entwickelt, mit mehreren MiCAR-Zulassungen und kontinuierlichem Ausbau des Ökosystems. Dass internationale Börsen nun Wien als geplanten EU-Standort wählen, stärkt den Hub zusätzlich. Gleichzeitig rücken Stablecoins und dezentrale Zahlungsschienen näher an die Mainstream-Infrastruktur – unser Fokus auf Crypto-Sicherheit ist daher nicht nur relevant, sondern zentral für die nächste Phase der Adoption.“
(red)
