LINZ. Canon und die Akademie des Österreichischen Films sind heuer Partner der „Filmstadt“ beim Ars Electronica Festival in Linz. Bis 13. September wird am Med Campus ein partizipatives Filmstudio eingerichtet, in dem Besucher nicht nur zusehen, sondern selbst Ideen entwickeln und vor wie hinter der Kamera mitwirken können. Geöffnet ist täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr, am Sonntag bis 18.00 Uhr.
Umgesetzt wird das Projekt gemeinsam mit der Drehübung Wien und Ars Electronica create your world. Zum Einsatz kommt eine Auswahl aus dem Cinema-EOS-Portfolio, ergänzt um Beratung und interaktive Angebote für Filmschaffende, Nachwuchstalente und Festivalpublikum.
Berufsfelder werden sichtbar
Das Projekt verwischt nach Angaben der Partner bewusst die Grenzen zwischen Publikum, Filmset und Live-Performance. Besucher können eigene Filmideen einbringen, beim Live Cinema Lab an improvisierten Szenen mitwirken und im Open Space Produktionsabläufe beobachten. Sichtbar werden dabei die Berufsfelder hinter einer Produktion: von Drehbuch, Regie und Schauspiel über Kamera, Ton, Maske und Kostümbild bis zu Schnitt und Postproduktion. Workshops, offene Labore und Gespräche mit Filmschaffenden ergänzen das Programm.
„Besucherinnen und Besucher können professionelle Filmtechnik selbst ausprobieren und erfahren, wie aus einer ersten Idee bewegte Bilder entstehen“, sagt Sabrina Lucia Rachor, B2B & PRO Marketing Specialist bei Canon Austria. Katharina Albrecht, Geschäftsführerin der Akademie des Österreichischen Films, ergänzt: „Filmbildung bedeutet für uns, Filme nicht nur zu sehen, sondern ihre Entstehung zu verstehen und selbst daran teilzuhaben.“ (red)