WIEN. Die Wiener Performance- und Digital-Media-Agentur SlopeLift besetzt ihre SEA-Führung neu: Jasmin Zima übernimmt als Co-Head of SEA und leitet das Team künftig gemeinsam mit Ewa Faryna. In ihrer Verantwortung liegt das Geschäft mit Generative Engine Advertising (GEA), also bezahlter Sichtbarkeit in AI-Assistenten.
Zima ist seit mehreren Jahren im Unternehmen und hat dort Stationen in Programmatic Advertising und SEA durchlaufen, unter anderem in der Betreuung von Bank Austria und Paul UK. Aktuell verantwortet sie drei bereits gestartete Kundenprojekte auf ChatGPT Ads, weitere sind laut Agentur in Vorbereitung.
Pilot mit Eigeninseraten
OpenAI hatte die Werbeplattform am 24. August 2026 in 31 europäischen Märkten geöffnet, seither sind ChatGPT Ads auch in Österreich und Deutschland buchbar. SlopeLift startete zum Launch einen Piloten mit Eigeninseraten: zwei Kampagnen, fünf Themen und 26 Ad-Sets, parallel in beiden Märkten. Die daraus gewonnenen Benchmarks veröffentlichte die Agentur nach eigenen Angaben als erste öffentlich verfügbare D-A-CH-Werte für den Kanal. Laut eigener Marktbeobachtung war SlopeLift zudem die erste unabhängige Agentur in beiden Ländern, die den Kanal aktiv bespielt hat.
„Der Kanal ist neu, das Handwerk dahinter ist es nicht. Ein sauber strukturierter, gepflegter Produkt-Feed entscheidet auch in ChatGPT darüber, was ausgespielt wird“, sagt Zima. Florian Fischer, Chief AI Officer bei SlopeLift, sieht Parallelen zum klassischen Suchmarketing: „GEO verhält sich zu GEA wie SEO zu SEA.“ Erfahrung aus der Generative Engine Optimization sei der Startvorteil im bezahlten Bereich. (red)