Foodora stellt Flotte vollständig auf Fahrräder um
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Dragan Milovanovic
RETAIL Redaktion 09.09.2026

Foodora stellt Flotte vollständig auf Fahrräder um

WIEN. Die Lieferplattform Foodora stellt ihre eigene Flotte mit 1. Oktober vollständig auf Fahrräder und E-Bikes um. E-Mopeds werden künftig nicht mehr eingesetzt. Das Unternehmen bereitet sich damit auf die neue gesetzliche Regelung für E-Mopeds vor und unterstützt seine Rider beim Wechsel auf E-Bikes. Dafür sind bis 2027 Investitionen im siebenstelligen Bereich geplant.

E-Bikes bilden bereits heute einen wesentlichen Teil des Liefermodells von Foodora. Der Anteil wird im Vorfeld der neuen Vorgaben weiter ausgebaut. Für Kunden und Geschäftspartner erwartet das Unternehmen keine spürbaren Auswirkungen auf das Liefererlebnis.

„Wir nehmen die Einhaltung der neuen Regelungen sehr ernst. E-Bikes sind bereits heute umfassend in unserem Liefermodell im Einsatz – der nächste Schritt, unsere Flotte vollständig auf Fahrräder und E-Bikes umzustellen, ist daher konsequent und gut vorbereitet. Daher erwarten wir keine spürbaren Auswirkungen auf das Erlebnis unserer Kund:innen und Geschäftspartner“, sagt Dragan Milovanovic, Managing Director Foodora Österreich.

Unterstützung beim Wechsel auf E-Bikes
Laut einer internen Umfrage sorgen sich Rider insbesondere über mögliche Kosten und die praktische Umsetzung der neuen Vorgaben. Foodora informiert seine Rider deshalb seit Juni regelmäßig per E-Mail, Newsletter und über lokale Rider Hubs. Im Sommer fanden zudem Roadshows in Wien, Graz, Salzburg und Innsbruck statt, bei denen das Unternehmen über Unterstützungsangebote und vertragliche Auswirkungen informierte.

Bis 2027 will Foodora Investitionen im siebenstelligen Bereich tätigen. Über die Zusammenarbeit mit Cycle, einem auf die Vermietung von Fahrrädern und E-Bikes für Flotten spezialisierten Unternehmen, erhalten Rider Zugang zu Fahrrädern und E-Bikes sowie Wartungs- und Serviceleistungen.

„Für uns endet Verantwortung nicht bei der Einhaltung der neuen Vorgaben. Sie bedeutet, unsere Rider bei dieser Umstellung aktiv zu unterstützen. Während Rider in der Branche bei solchen Veränderungen oft auf sich allein gestellt sind, lassen wir sie mit den neuen gesetzlichen Vorgaben nicht allein. Deshalb informieren wir frühzeitig, schaffen Möglichkeiten für persönlichen Austausch und investieren substanziell in passende Lösungen“, sagt Milovanovic.

Fokus auf Verkehrssicherheit
Foodora verweist zudem auf die öffentlichen Bedenken rund um den Einsatz von E-Mopeds, insbesondere auf Radwegen. Die neue Regelung schaffe klare Rahmenbedingungen und könne aus Sicht des Unternehmens zur Sicherheit im städtischen Verkehr beitragen. Gleichzeitig steht Foodora nach eigenen Angaben im Austausch mit dem zuständigen Ministerium, um die betroffenen Rider bei der Umstellung zu unterstützen. (red)

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