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"Datum" und "Zeit" vereinbaren Verlagspartnerschaft © Satzbau Verlags GmbH

Das "Datum" macht nun gemeinsame Sache mit der deutschen Wochenzeitung "Die Zeit".

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Das "Datum" macht nun gemeinsame Sache mit der deutschen Wochenzeitung "Die Zeit".

Redaktion 07.05.2018

"Datum" und "Zeit" vereinbaren Verlagspartnerschaft

Loudon steigt bei Verlag des Monatsmagazins ein und wird Herausgeber.

WIEN. Das Monatsmagazin "Datum" und die deutsche Wochenzeitung "Die Zeit" haben eine Verlagskooperation vereinbart. Ziel sind gemeinsame Projekte in Leser- und Werbemarkt, nicht aber ein redaktionelles Zusammenrücken, wird von beiden Seiten betont. Zugleich übernimmt Sebastian Loudon, "Zeit"-Repräsentant in Österreich, 25% am "Datum"-Verlag Satzbau und wird Herausgeber.

Loudon werde somit die "personelle Schnittstelle" der Kooperation sein. Seine Beteiligung an der Satzbau Verlags GmbH, wo er 25% von "Datum"-Chefredakteur Stefan Apfl übernimmt, habe damit aber nicht unmittelbar etwas zu tun, sagte er im APA-Gespräch. Zur Motivation des Zeit Verlags, mit "Datum" gemeinsame Sache zu machen, meinte er: "Auszuloten, ob es sinnvolle Allianzen für die 'Zeit' in Österreich gibt, war von Anfang an Teil meiner Job Description. 'Datum' hat sich als besonders geeignet erwiesen." Als unabhängiges Medium sei es geradezu ein "Solitär", und als Wochen- und Monatsmagazin ergänzten sich die beiden Qualitätsprodukte auch gut.

Die Kooperation soll "gemeinsame Projekte in Vertrieb, im Auftritt gegenüber der Werbewirtschaft und im Veranstaltungsbereich" umfassen, heißt es in der offiziellen Aussendung. Rainer Esser, Geschäftsführer des Zeit Verlags, bezeichnet Österreich als "sehr erfreulichen Markt": "Die Allianz mit 'Datum' wird unseren Aktivitäten in Österreich noch mehr Schlagkraft verleihen.“ "Datum"-Geschäftsführer Alexander Zach sieht in der "Zeit" den "idealen Partner für die nächsten Entwicklungsschritte", nachdem das Monatsmagazin sich seit dem Neustart 2016 "sehr gut entwickelt" habe.

Zach hält auch weiterhin 47,5% an der Satzbau Verlags GmbH; 25% liegen künftig bei Loudon, 22,5% bei Apfl und fünf Prozent bei der Monopol Medien GmbH. Loudon wird seine Tätigkeit als freier Berater - auch für die Medienenquete der Bundesregierung ist er engagiert - und Österreich-Repräsentant der "Zeit" weiter fortführen. (APA)

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