Grayling zeigt KI-Reputationsfaktor
© Grayling/Frank Helmrich
Valerie Pechhacker-Preiß (Senior Consultant bei Grayling DACH), Karin Hermann-Arnold (Leiterin Marketing und Kommunikation bei Vollpension) und Sigrid Krupica (CEO Grayling DACH.).
MARKETING & MEDIA Redaktion 19.05.2026

Grayling zeigt KI-Reputationsfaktor

Unternehmen diskutieren Sichtbarkeit in ChatGPT, Gemini und Co.

WIEN. Beim Grayling comms.breakfast in Wien diskutierten Kommunikationsprofis aus verschiedenen Branchen über die wachsende Bedeutung von KI-Systemen für die Markenwahrnehmung. Im Zentrum stand die Frage, wie Unternehmen in Large Language Models wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar und glaubwürdig dargestellt werden.

Als Praxisbeispiel präsentierte das Generationencafé Vollpension erste Erfahrungen mit dem von Grayling entwickelten GEO-Reputations-Index. Dieser analysiert, wie Unternehmen in KI-Modellen dargestellt werden und welche Faktoren ihre Sichtbarkeit beeinflussen.

KI als neuer Reputationskanal
„Wir sind ein Sozialunternehmen mit einer klaren Mission – aber wir wollen uns nicht verstecken, wenn jemand nach den besten Kaffeehäusern in Wien sucht. Wenn Nutzerinnen und Nutzer ChatGPT oder Google fragen, wo es in Wien guten Kaffee und Kuchen gibt, möchten wir dort auftauchen – neben den großen Traditionscafés“, gab Karin Hermann-Arnold (Leiterin Marketing und Kommunikation bei Vollpension) Einblicke. „Die Analyse von Grayling hat uns gezeigt, wo wir aktuell stehen und welche konkreten Schritte unsere Präsenz stärken können. Wir haben unser Wording angepasst, technisch an der Website gearbeitet – und merken schon nach wenigen Monaten, dass sich etwas verändert“, so Hermann-Arnold.

Die Analyse von Vollpension basiert auf dem von Grayling entwickelten GEO-Reputations-Index, erfolgte anhand von über 100 standardisierten Prompts und bewertete Sichtbarkeit, Glaubwürdigkeit, Autorität sowie Konsistenz und Aktualität der dargestellten Inhalte. Ziel sei es, gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Wahrnehmung in KI-Systemen abzuleiten.

Medienarbeit bleibt zentral
Diskutiert wurde auch die Rolle klassischer Medienarbeit. Laut Grayling stammen bereits ein Großteil der in KI-Modellen verwendeten Informationen aus journalistischen Quellen. Pressearbeit bleibe damit ein zentraler Faktor für die digitale Reputation.

„Medienarbeit ist seit jeher eine Kernkompetenz der PR. Mit GEO ist sie heute für die Reputation von Marken und Unternehmen relevanter denn je. KI-Modelle werden zunehmend zu Gatekeepern zwischen Menschen und Marken. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die eigene Wahrnehmung in diesen Modellen zu kennen und aktiv zu gestalten. Unser GEO-Reputation-Index hilft Unternehmen dabei, genau hier anzusetzen“, sagt Sigrid Krupica, CEO Grayling DACH. (red)

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