WIEN. Der Eurovision Song Contest 2026 in Wien hat laut einer Analyse des Brand-Intelligence-Unternehmens Observer Brand Intelligence einen potenziellen Werbewert von rund 37,5 Mio. Euro in Österreichs Printmedien erzielt. Grundlage sind 3.662 Berichte im Zeitraum von 20. April bis 18. Mai 2026.
Parallel dazu wurde auch die internationale Online-Berichterstattung ausgewertet. Dabei wurden rund 95.700 Beiträge in Europa, Israel und Australien erfasst. Die größte mediale Präsenz entfiel auf Deutschland (20.143 Ergebnisse), gefolgt von Griechenland (18.211) und Italien (9.100). Insgesamt wurde eine potenzielle Reichweite von rund 112 Milliarden Unique Clients sowie ein Engagement von über 60.000 Interaktionen gemessen.
Bei der Medienpräsenz der einzelnen Acts liegen Sarah Engels (Deutschland) und Akylas (Griechenland) mit jeweils 11.300 Beiträgen an der Spitze. Auch die Gewinnerin Dara (Bulgarien) erreicht mit 9.600 Beiträgen eine hohe Präsenz und zählt zu den meistbeachteten Teilnehmerinnen des Bewerbs.
Bei der potenziellen Reichweite führt Sarah Engels mit 13,1 Milliarden Unique Clients das Ranking an, gefolgt von Dara und Noam Bettan aus Israel (jeweils 12,1 Milliarden Unique Clients). Beim Engagement liegt der britische Act Look Mum No Computer mit 13.200 Interaktionen vorne.
Auch auf Instagram zeigt sich ein ähnliches Bild: Sarah Engels erreicht mit 1,85 Mio. Followern die höchste Reichweite unter den Finalistinnen und Finalisten, gefolgt von Delta Goodrem (Australien; 783.000) und Sal da Vinci (Italien; 761.000) . Besonders starkes Wachstum verzeichneten unter anderem Daniel Žižka aus Tschechien und Alexandra Căpitănescu aus Rumänien. (red)