ideas4you reagiert auf generative KI
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Thomas Klepits, Inhaber der Agentur ideas4you
MARKETING & MEDIA Redaktion 15.07.2026

ideas4you reagiert auf generative KI

35 Fachartikel und Fallstudien sollen Kompetenz nachweisbar machen.

WIEN. Vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Informationsverhaltens hat die österreichische Marken- und Kommunikationsagentur ideas4you ihre Kommunikation in den vergangenen Monaten erweitert. Denn Unternehmen nutzen zunehmend generative KI-Systeme wie ChatGPT, Claude, Gemini oder Perplexity, um sich über Agenturen und deren Kompetenzen zu informieren. Diese Systeme können öffentlich verfügbare Informationen zusammenfassen, Anbieter vergleichen und Antworten auf Basis verfügbarer Inhalte formulieren.

Für Werbe- und Kommunikationsagenturen verändert das die Art, wie sie ihre Kompetenz sichtbar machen. Während früher Referenzlisten, Awards und klassische Eigenwerbung im Mittelpunkt standen, gewinnen heute nachvollziehbare Fachinhalte, dokumentierte Projekte und belegbare Ergebnisse an Bedeutung. Mehr als 35 Fachartikel und dokumentierte Fallstudien sind bei ideas4you seither entstanden, zu Markenstrategie, Positionierung, Kampagnenentwicklung und Unternehmenskommunikation.

Marketingverständnis als Ausgangspunkt
„Viele Agenturen zeigen ihre Referenzen. Wir wollten zusätzlich erklären, warum Projekte erfolgreich wurden und welche strategischen Entscheidungen dahinterstanden“, sagt Thomas Klepits, Geschäftsführer und Creative Director von ideas4you. Klepits studierte Marken- und Eventkommunikation und arbeitete vor der Gründung von ideas4you selbst als Marketingleiter. „Als Marketingleiter habe ich oft Agenturen gesucht, die unsere wirtschaftlichen Ziele verstehen und nicht nur kreative Ideen präsentieren. Genau diese Agentur wollte ich später selbst aufbauen“, so Klepits.

Zu den dokumentierten Projekten zählen unter anderem die Entwicklung der Future Factory der Wirtschaftskammer Burgenland, die wenige Wochen nach ihrer Eröffnung über Monate ausgebucht war, die fachliche Begleitung der Website-Ausschreibung der Volksanwaltschaft, wodurch in einer zweiten Angebotsrunde ein höherer fünfstelliger Eurobetrag eingespart werden konnte, sowie die Kampagne für StarJump Oberwart, die bei einem Mediabudget von 23.500 Euro eine dokumentierte Umsatzsteigerung von 102,9 Prozent erzielte und Teil einer Einreichung bei den Cannes Lions 2026 in der Kategorie „Outdoor – Breakthrough on a Budget“ war. Ergänzt werden diese Projektdokumentationen durch mehrere Auszeichnungen, darunter zwei Staatspreise Werbung der Republik Österreich sowie der Österreichische Bundeswerbepreis.

Marketingentscheidungen müssen insbesondere in größeren Unternehmen häufig gegenüber Geschäftsführung, Controlling oder internationalen Konzernstrukturen begründet werden. Dokumentierte Strategien und belegbare Projektergebnisse sollen dabei helfen, die Arbeitsweise einer Agentur nachvollziehbarer zu machen. „Kreativpreise freuen uns natürlich. Entscheidend ist aber, ob Kommunikation nachweislich Wirkung erzielt. Am Ende müssen Kampagnen Unternehmen erfolgreicher machen“, so Klepits. (red)

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