„Join the Flow“ wird Österreichs Pavillon bei der EXPO 2027
© Expo Austria
Der österreichische Pavillon für die EXPO 2027 in Belgrad stellt die Donau als verbindendes Element in den Mittelpunkt.
MARKETING & MEDIA Redaktion 10.08.2026

„Join the Flow“ wird Österreichs Pavillon bei der EXPO 2027

Das Konzept von facts and fiction, ZONE Media und PLANET architects wurde im Auswahlverfahren zum österreichischen Beitrag für die Weltausstellung in Belgrad gekürt.

WIEN. Das Konzept „Join the Flow“ von facts and fiction, ZONE Media und PLANET architects wird der österreichische Beitrag zur EXPO 2027 in Belgrad. Die Weltausstellung findet von 15. Mai bis 15. August 2027 unter dem Motto „Play for Humanity – Sport and Music for All“ statt. Österreichs Teilnahme wird vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) getragen.

Donau als verbindendes Element
Im Rahmen eines zweistufigen EU-weiten Auswahlverfahrens setzte sich das Team mit seinem Pavillonkonzept durch. Im Mittelpunkt steht die Donau als Verbindung zwischen Österreich und Serbien sowie als Achse für Wirtschaft, Innovation und Kooperation. Der Pavillon soll als Plattform für internationalen Austausch und bestehende sowie künftige Partnerschaften dienen.

Das Innovation Lab bildet das Zentrum der Ausstellung. Dort sollen österreichische Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen Lösungen aus Bereichen wie Green Tech, Digitalisierung, Energie, Mobilität und Bildung präsentieren.

Expo als Wirtschaftsplattform
Begleitend zum Pavillon plant die WKÖ mit „Flow2Expo“ eine Veranstaltungs- und Netzwerkplattform. Vorgesehen sind unter anderem Delegationsreisen, Fachveranstaltungen, Workshops, Webinare und Business-Plattformen. Ziel ist es, Geschäftsmöglichkeiten und langfristige Partnerschaften in Südosteuropa zu fördern.

„Die EXPO 2027 ist eine wirtschaftspolitische Chance für Österreich und Europa. Mehr als 800 österreichische Unternehmen sind bereits in Serbien aktiv, zugleich besteht ein zusätzliches Exportpotenzial von über 400 Millionen Euro. Serbien ist für unsere Betriebe ein wichtiger Zukunftsmarkt und ein Tor zu Südosteuropa. Wir wollen die EXPO nutzen, um neue Aufträge zu sichern und Österreich als starken Innovations- und Technologiestandort zu positionieren.“ Wolfgang Hattmannsdorfer, Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus.

Österreich ist laut den Veranstaltern bereits mit mehr als 800 Unternehmen in Serbien vertreten. Für die Region wird ein ungenutztes Exportpotenzial von mehr als 400 Millionen Euro genannt. (red)

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