WIEN. Vertriebsteams weltweit setzen laut dem neuen State of Sales Report von Salesforce 2026 verstärkt auf Künstliche Intelligenz (KI) und KI-Agenten. Hintergrund sind steigende Kundenerwartungen bei gleichzeitig begrenzten personellen Ressourcen. Als zentrale Produktivitätsbremse gelten aufwändige administrative Abläufe.
94% der befragten Vertriebsleiter, die bereits KI-Agenten einsetzen, geben an, dass diese entscheidend seien, um ihre Arbeit besser zu erledigen. 87% der Vertriebsorganisationen nutzen bereits KI-Anwendungen etwa für Neukundenakquise, Forecasting, Lead-Scoring oder das Verfassen von E-Mails. 89% der KI-Nutzer berichten von einem vertieften Kundenverständnis, 87% sehen eine Reduktion von Stress.
„KI-Agenten bringen Entlastung“
„Vertriebsteams stehen unter enormem Druck: Sie müssen mit begrenzten Ressourcen immer höhere Kundenerwartungen erfüllen und gleichzeitig Wachstum vorantreiben”, sagt Alexander Wallner, CEO Zentraleuropa bei Salesforce. „KI-Agenten bringen hier echte Entlastung – als intelligente Unterstützung, die administrative Aufgaben übernimmt und den Freiraum gibt, sich auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: den Aufbau starker Kundenbeziehungen.”
54% der Vertriebsmitarbeiter haben weltweit bereits KI-Agenten genutzt, knapp neun von zehn planen dies bis 2027. Nach vollständiger Implementierung erwarten sie Zeiteinsparungen von 34% bei der Recherche potenzieller Kunden und 36% beim Verfassen von E-Mails. Top-Performer nutzen laut Studie 1,7-mal häufiger KI-Agenten für die Neukundenakquise als Kollegen mit stagnierenden oder rückläufigen Umsätzen.
Zudem sehen 51% der Vertriebsleiter isolierte Systeme als Hemmnis für KI-Initiativen. 74% priorisieren daher die Datenbereinigung, um die KI-Nutzung zu optimieren.
Die Ergebnisse basieren auf einer doppelt anonymisierten Umfrage unter 4.050 Vertriebsprofis in 22 Ländern, durchgeführt von August bis September 2025. (red)
