Komkon 2026 über KI und Vertrauen
© PRVA/APA-Fotoservice/Schedl
Vor kurzem fand im Wiener Tech Gate die zweite Ausgabe des Komkon statt.
MARKETING & MEDIA Redaktion 12.05.2026

Komkon 2026 über KI und Vertrauen

Rund 350 Kommunikationsprofis tauschten sich beim Kommunikationskongress in Wien über KI, Medienwandel und die Zukunft der Branche aus.

WIEN. Der Kommunikationskongress Komkon von PRVA und APA-Comm ist vergangene Woche im Wiener Tech Gate in seine zweite Ausgabe gegangen. Rund 350 Teilnehmer aus Unternehmen, Agenturen, Medien und Institutionen diskutierten über aktuelle Entwicklungen der Kommunikationsbranche und die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf Medien, PR und strategische Kommunikation.

Eröffnet wurde der Kongress von PRVA-Vizepräsident Johannes Angerer sowie APA-Comm-Geschäftsführer Klemens Ganner. Beide verwiesen auf die wachsende Dynamik der Branche und die zunehmende Bedeutung von Vertrauen, Sichtbarkeit und glaubwürdiger Kommunikation in digitalen Informationsräumen. „Die Spielregeln der Sichtbarkeit werden gerade neu geschrieben, vor allem durch KI. Genau deshalb braucht es Räume wie den Komkon, um diese Veränderungen gemeinsam einzuordnen“, so Ganner.

Fokus auf Vertrauen und Informationsqualität
Thematisch spannte der Komkon einen breiten Bogen von KI-gestützter Kommunikation über Employer Branding bis hin zu Desinformation, Medienkompetenz und Europas Rolle im internationalen Wettbewerb.

Großen Raum nahm die Diskussion über Vertrauen und Informationsqualität ein. Expertinnen und Experten beschäftigten sich mit Plattformlogiken, KI-generierten Inhalten und der Frage, wie Glaubwürdigkeit in digitalen Kommunikationsumfeldern gesichert werden kann.

Mut als Leitmotiv
Bereits die Pre-Party unter dem Motto „Mut. Macht. Momente.“ stellte das Thema Mut in den Mittelpunkt des Kongresses. Doris Schmidauer sprach in ihrer Keynote über die Verantwortung von Kommunikation für gesellschaftliche Wahrnehmung und plädierte dafür, bestehende Narrative bewusst zu hinterfragen.

Stefanie Rupp-Menedetter, Chief Communications Officer bei ProSiebenSat.1 Media SE, thematisierte neue Ansätze in der Krisenkommunikation. Othmar Karas wiederum betonte: „Europa ist eine Chance und ein Erfolg. Wir müssen lernen, das auch zu erzählen.“

Zum Abschluss diskutierten Journalistinnen und Journalisten österreichischer Medienhäuser über Medienwandel, Regionalität und die Auswirkungen von KI auf den Journalismus. Ergänzt wurde das Programm durch Sessions zu Influencer Relations, Krisenkommunikation und digitaler Sichtbarkeit. (red)

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