WIEN. Das Grazer Start-up Lebensstimmen hat bei einer Kick-off-Pressekonferenz im Hotel Mandarin Oriental seine KI-basierte Vorsorgeplattform vorgestellt. Nutzer können damit zu Lebzeiten persönliche Abschiedsbotschaften hinterlegen, die nach dem Tod bei den gewünschten Personen ankommen sollen. Hinterbliebene können mit digitaler Unterstützung eigene letzte Worte verfassen.
Als Investor ist Helmut Marko an Bord. Mit Dompfarrer Toni Faber entstand der „Fabertar“, ein als KI gekennzeichneter Trauerredner, der laut Aussendung keine Seelsorge ersetzen soll. Rechtspartner ist ScherbaumSeebacher Rechtsanwälte, Technologiepartner Blcks AI.
„Jeder Mensch hat Worte, die bleiben sollen. Mit Lebensstimmen machen wir Vorsorge erstmals persönlich, digital und rechtssicher. Heute beginnt eine neue Abschiedskultur, und sie beginnt in Österreich“, erklärt Gründer und Geschäftsführer Philipp Berkessy. Gegründet wurde das Unternehmen gemeinsam mit Markus Pinter und Lukas Stern. Der Marktstart in Österreich und international ist für das erste Quartal 2027 geplant. (red)