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"Objektiv 2018“: „Beste Pressefotos“ ausgezeichnet © Robert Jäger

Van der Bellen ist auf dem Siegerfoto von "Objektiv 2018" zu sehen.

© Robert Jäger

Van der Bellen ist auf dem Siegerfoto von "Objektiv 2018" zu sehen.

Redaktion 27.06.2018

"Objektiv 2018“: „Beste Pressefotos“ ausgezeichnet

Van der Bellen ziert das Siegerfoto: Historischer Augenblick mit Augenzwinkern.

WIEN. Ein großer Augenblick, abgelichtet mit einem großen Augenzwinkern – so wurde am Dienstagabend das Pressefoto des Jahres gefeiert. Es zeigt Bundespräsident Alexander Van der Bellen in einer Schrecksekunde bei der Regierungsangelobung. APA-Fotograf Robert Jäger nahm den "Objektiv 2018" bei der traditionellen Feier im Wiener Metropol entgegen.

Das Foto siegte in der Kategorie „Innen- und Außenpolitik“ und setzte sich dann auch in der Gesamtwertung durch. Jäger habe mit dem Bild "schon jetzt so etwas wie eine Ikone geschaffen", sagte APA-Chefredakteur Michael Lang in seiner Laudatio: Ikone nämlich "im Sinn von Fotos, die in Erinnerung bleiben".

Lang verriet auch, dass die Jury beim Gesamtsieg zwischen Jägers Beitrag und der Fotoserie "Erich und die Schafe" von Stefan Knittel geschwankt hatte; Letzterer porträtierte für das "Universum Magazin" einen Schäfer und siegte damit in der Kategorie „Fotoserien“. Die Jury würdigte seinen Umgang mit Tageslicht und die "optisch wie besonders technisch perfekte Umsetzung", so Madeleine Suttner vom fjum (forum journalismus und medien).

Erwin Scheriau (APA) lieferte das Siegerbild für die Kategorie „Chronik“. "Die Tage danach" zeigt Aufräumarbeiten nach Überschwemmungen in der Steiermark. "Ein Bild, das das Geschehen, aber auch das 'Nichtaufgeben' der Betroffenen, die Hilfsbereitschaft anderer und den Blick nach vorn beispielhaft in einem Bild vereint", lobte Heinz Mitteregger, Bundesinnungsmeister der Fotografen.

Oliver Lerch ("Vorarlberger Nachrichten") porträtierte für "No-Hands-Handicap" den Hornisten Felix Klieser und gewann damit in der Kategorie „Kunst und Kultur“. "Im Fotojournalismus steht das Ereignis oft über dem Individuum", sagte Lucia Strohmayer-Nacif von APA-Picturedesk. "Oliver Lerch ist es gelungen, den Menschen in den Vordergrund zu rücken."

"First Time" nannte Florian Ertl (Gepa Pictures) seine Aufnahme von der Frauen-Fußball-WM, einen "fotografischen Volltreffer" nannte Markus Kiesenhofer vom Verband Österreichischer Zeitungen das Bild. Die Jury habe vor allem "die bestechende Kombination aus Nachrichtenwert und handwerklicher Qualität" beeindruckt.

In der Kategorie „Wirtschaft“ gewann ein Foto des APA-Fotografen Helmut Fohringer von Peter Hochegger und Karl-Heinz Grasser vor Beginn des Buwog-Prozesses. Ulrich Schnarr, Wiener Innungsmeister der Berufsfotografen, hob die analytische Komposition des Bilds hervor und meinte über Fohringer schlicht: "Er ist einer der ganz Großen."

Alle nominierten Fotos gehen nun auf Ausstellungstour durch ganz Österreich; als erstes werden sie ab 1. August in der Wiener Hauptbücherei zu sehen sein. Alle Infos dazu sowie die nominierten und die siegreichen Fotos sind auf http://www.objektiv-fotopreis.at zu finden. (APA)

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