FRASTANZ. Die öffentliche Planausstellung der Rondo Ganahl AG, Spezialist für nachhaltige Wellpappe-Verpackungen, Papierproduktion und Recycling, am 11. September zum geplanten Kraftwerk im Rahmen der Initiative „Energieautonomie Frastanz“ stieß auf viel Interesse. Insgesamt nutzten rund 150 Besucher die Gelegenheit, sich über das Projekt zu informieren und mit Projektverantwortlichen und Fachgutachtern ins Gespräch zu kommen.
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Projektverantwortliche, Planer und Fachgutachter standen an den einzelnen Stationen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Thematisiert wurden unter anderem die Ausgangslage und die Ziele des Projekts, die Funktionsweise und Dimensionierung des Kraftwerks, die vorgesehenen Brennstoffe sowie die Rauchgasreinigung. Weitere Stationen widmeten sich den Themen Verkehr, Lärm, Grundwasser, Natur und Gesundheit sowie dem Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren (UVP). Ein zentraler Schwerpunkt der Ausstellung war die zukünftige Versorgung des Produktionsstandorts und der Region mit Energie und die mögliche Nutzung von Abwärme für eine Nahwärmeversorgung.
„Wir wollten den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich unmittelbar bei den zuständigen Fachleuten zu informieren und ihre ganz persönlichen Fragen zu stellen“, erklärt Udo Nachbaur, technischer Vorstand der Rondo Ganahl AG. „Das große Interesse an der Ausstellung und die vielen Gespräche zeigen uns, dass dieses Angebot gerne angenommen wird.“ Auch kritische Fragen und Bedenken wurden aufgegriffen und diskutiert. Gerade bei einem Projekt dieser Größenordnung brauche es Raum für unterschiedliche Sichtweisen und einen offenen, sachlichen Austausch.
… aktuellen Projektstand
Als zusätzliches Tool für den engen Austausch mit der Bevölkerung wurde vor einigen Wochen die kürzlich neu strukturierte und inhaltlich erweiterte Webseite energieautonomie-frastanz.at gelauncht. Über diese zentrale Plattform werden die Entwicklungsschritte und die Bedeutung des Projekts transparent und nachvollziehbar kommuniziert. (red)
Maria Scholl als APA-Chefin und Katharina Schell als Chefredakteurin bestätigt
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