„Papa Putz“ trifft Influencer: MCÖ und FHWien diskutieren Testimonial-Marketing
© MCÖ / Ingo Folie
MARKETING & MEDIA Redaktion 19.10.2026

„Papa Putz“ trifft Influencer: MCÖ und FHWien diskutieren Testimonial-Marketing

Wie verändern Influencer die Markenkommunikation und welche Rolle spielen etablierte Werbefiguren? Diesen Fragen widmete sich ein gemeinsamer Clubabend der FHWien der WKW und des Marketing Club Österreich bei XXXLutz.

WIEN. Die FHWien der WKW und der Marketing Club Österreich (MCÖ) luden am 12. Oktober gemeinsam mit XXXLutz zu einem Clubabend über die Zukunft des Testimonial-Marketings. Im Mittelpunkt standen die Glaubwürdigkeit von Werbefiguren, die Zusammenarbeit mit Influencern und die Frage, welche Faktoren langfristig erfolgreiche Markenkooperationen ausmachen.

Praxisprojekt für XXXLutz
Zum Auftakt stellten XXXLutz-Marketingleiter und Unternehmenssprecher Thomas Saliger sowie Christof Sauke von der FHWien der WKW ein studentisches Praxisprojekt vor. Im Auftrag des Möbelhändlers hatten Studierende Marketingkonzepte für einen neuen XXXLutz-Merchandising-Shop entwickelt.

„Die Studierenden haben mit ihrer Außenperspektive wertvolle Impulse eingebracht“, erklärte Saliger. Ihre Konzepte würden Kreativität mit strategischem Verständnis für die Marke verbinden.

Glaubwürdigkeit als Erfolgsfaktor
Anschließend diskutierten Saliger, Kerstin Haberfellner von Nespresso, Ilja Jay Lawal von der Agentur FOLLOW und Hubert Wolf, bekannt als „Papa Putz“, über aktuelle Entwicklungen im Testimonial-Marketing. Die von Birgit Schaller moderierte Runde beschäftigte sich mit Authentizität, Bekanntheit und der langfristigen Verbindung zwischen Marken und ihren Werbegesichtern.

„Die stärksten Kooperationen, die wir bei FOLLOW umgesetzt haben, sind dadurch entstanden, dass es zwischen Person und Marke einen echten Fit gab“, erklärte Lawal. Unternehmen sollten zunächst prüfen, ob und wofür sie überhaupt ein Testimonial benötigen.

Auch Sieglinde Martin, Leiterin des Department of Communication der FHWien der WKW, verwies auf die Bedeutung von Vertrauen in einer zunehmend von Digitalisierung und KI geprägten Kommunikationslandschaft.

MCÖ-Geschäftsführerin Regina Loster betonte die Verbindung zwischen den Erfahrungen etablierter Marken und den Perspektiven junger Marketingfachleute. Gerade am Beispiel der langjährigen XXXLutz-Werbefiguren lasse sich diskutieren, wie sich Testimonial-Marketing künftig weiterentwickeln könne. (red)

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