Werbemarkt bleibt im April rückläufig
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Laut Media Focus Research Ges.m.b.H blieb der Werbemarkt im April unter dem Niveau des Vorjahres.
MARKETING & MEDIA Redaktion 03.06.2026

Werbemarkt bleibt im April rückläufig

Die Bruttowerbewerte lagen im April 2026 unter dem Niveau des Vorjahres. Während einzelne Werbeträger Zuwächse verzeichneten, setzte sich der rückläufige Trend im Gesamtmarkt fort.

WIEN. Der österreichische Werbemarkt hat im April 2026 laut Media Focus Research Ges.m.b.H erneut einen Rückgang verzeichnet. Laut den vorliegenden Daten erreichten die Bruttowerbewerte im Bereich Above the Line 339,8 Mio. Euro und lagen damit um 9,3 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres.

Entwicklung nach Werbeträgern
Mit einem Werbewert von 140,6 Mio. Euro blieb die Presse der stärkste Werbeträger, verzeichnete jedoch ein Minus von 8,3 Prozent. Das Fernsehen erreichte 112,6 Mio. Euro und lag um 8,6 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Online entwickelte sich vergleichsweise stabil und verzeichnete einen Rückgang von 1,7 Prozent. Positive Entwicklungen wurden bei Kino mit einem Plus von 13,7 Prozent sowie bei Ambient Media mit einem Zuwachs von 45,7 Prozent registriert.

Rückgang setzt sich fort
Die Entwicklung der vergangenen Monate zeigt weiterhin eine überwiegend negative Tendenz. Nachdem der Werbemarkt bereits in den ersten Monaten des Jahres unter den Vorjahreswerten lag, setzte sich dieser Trend auch im April fort.

Werbedruck einzelner Unternehmen
Zu den Unternehmen mit den stärksten Zuwächsen bei den Bruttowerbewerten zählten im April unter anderem Donau Versicherung, Sanova, Wien Energie und Kia. Deutliche Steigerungen wurden auch bei Coca-Cola, About You, Österreichischer Post, Nöm, WKO und Peugeot ausgewiesen.

Rückgänge verzeichneten unter anderem oe24, T-Mobile, Henkel, Adeg, Hofer, Ferrero, Bipa, Arge Heumilch, Beiersdorf und Österreichische Lotterien.

Insgesamt zeigt die Werbebilanz für April 2026 weiterhin eine rückläufige Entwicklung des österreichischen Werbemarktes, auch wenn einzelne Mediengattungen und Unternehmen gegen den Trend zulegen konnten. (red)

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