Vom 9. bis 11. September rückt Eisenstadt die aktive Mobilität in den Mittelpunkt. Beim 17. Österreichischen Radgipfel und dem 2. Österreichischen Fußverkehrsgipfel treffen mehr als 400 Fachgäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft sowie internationale Experten zusammen. Erstmals werden Rad- und Fußverkehr gemeinsam im Rahmen einer Fachkonferenz behandelt.
Veranstaltet wird der Gipfel vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur im Rahmen von klimaaktiv mobil, dem Land Burgenland und der Stadt Eisenstadt. Im Zentrum stehen neue Ansätze für klimafreundliche Mobilität, sichere Infrastruktur und die bessere Verknüpfung von Rad- und Fußverkehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
„Aktive Mobilität ist ein entscheidender Schlüssel für klimafreundliche, lebenswerte Städte und Regionen“, betont Mobilitätsminister Peter Hanke. Mit dem Gipfel solle der Stellenwert von Radfahren und Zu-Fuß-Gehen gestärkt und die Multimodalität weiter gefördert werden.
Ambitionierte Ziele im Burgenland
Auch das Burgenland setzt verstärkt auf aktive Mobilität. Bis 2030 soll sich die Zahl der mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege verdoppeln. Ergänzend wurde im März 2026 der Masterplan „Burgenland zu Fuß“ beschlossen.
Landesrat Heinrich Dorner sieht darin eine wichtige Grundlage, um den Fußverkehr stärker in der Verkehrsplanung zu berücksichtigen. Ziel seien lebendige Orte mit hoher Aufenthaltsqualität. Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner verweist zudem auf den Klimafahrplan 2040 sowie den laufenden Ausbau von öffentlichem Verkehr, Radverbindungen und sicheren Fußwegen.
Internationale Expertise und Praxisbeispiele
Das dreitägige Programm verbindet Fachvorträge mit Praxisbeispielen und Exkursionen. Zu den Vortragenden zählen unter anderem Mobilitätsexperten aus Paris, Leipzig, Budapest und Norwegen sowie Forscher aus Österreich und Deutschland. Thematisiert werden Fragen der Stadt- und Verkehrsplanung ebenso wie Mobilitätsverhalten, öffentlicher Raum und neue Mobilitätsangebote.
Exkursionen zu Fuß und per Rad sollen zeigen, wie Maßnahmen für aktive Mobilität konkret umgesetzt werden können.
Zum Abschluss ist ein öffentlich zugänglicher Vortrag des Public-Health-Experten Hans-Peter Hutter und der Umweltpsychologin Lisbeth Weitensfelder von der Medizinischen Universität Wien geplant.
Parallel startet am 9. September die #MeterMachen-Challenge. Bis 22. September können Teilnehmer Radkilometer beziehungsweise Schritte sammeln. Ziel ist es, zusätzliche Anreize für mehr Bewegung und aktive Mobilität im Alltag zu schaffen.
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