Seltenere Auto-Nutzung
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Durch den Preis-Schock an der Tankstelle bleiben mehr Autos stehen und die Besitzer steigen öfter auf Öffis um.
MOBILITY BUSINESS Redaktion 22.05.2026

Seltenere Auto-Nutzung

Vier von zehn Autofahrern nutzen das Auto aktuell seltener, 30 Prozent vermeiden unnötige Autofahrten, so AutoScout24.

•• Von Alexander Haide

WIEN. Die angespannte Lage im Nahostkonflikt sorgt weiterhin für Unsicherheit an den Energiemärkten und treibt die Preise für Rohöl und Treibstoff nach oben. Auch in Europa spüren Verbraucher die Auswirkungen deutlich, insbesondere an der Zapfsäule.  Doch wie stark beeinflussen die steigenden Kosten tatsächlich das Mobilitätsverhalten im Alltag? Das hat AutoScout24 in einer Innofact-Umfrage unter 530 Autofahrern erhoben.

Männer fahren noch weniger
Ein genauerer Blick auf die aktuellen Zahlen zeigt, dass ein beachtlicher Teil der Bevölkerung aktiv auf die Entwicklung reagiert. So geben 39% der Befragten an, ihr Auto insgesamt seltener zu nutzen als noch vor einiger Zeit. Damit verändert bereits rund vier von zehn Personen ihr gewohntes Verhalten – ein Wert, der die wachsende Sensibilität für steigende Mobilitätskosten unterstreicht.

Dabei zeigen sich auch Unterschiede zwischen den Geschlechtern: 42% der Männer reduzieren ihre Autonutzung, während dieser Anteil bei Frauen bei 37% liegt.  Ergänzend dazu verzichten 30% bewusst auf unnötige Fahrten und bemühen sich, Wege effizienter zu bündeln und besser zu planen.

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