Unfreiwillig unter den Hammer gekommen
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FINANCENET REAL:ESTATE Redaktion 28.08.2026

Unfreiwillig unter den Hammer gekommen

Zwangsversteigerungen von Liegenschaften in Österreich ziehen an.

WIEN. Die Krise am Immobilienmarkt verschärft sich: Österreich verzeichne laut SmartFacts GmbH einen massiven Anstieg bei Zwangsversteigerungen.  Nach einem Plus von 31% im Vorjahr schnellte der Termin-Index 2025 um weitere 42,1% auf 54 nach oben. Damit ist das Niveau von 2017 wieder erreicht. Für das Gesamtjahr 2026 zeichnet sich eine Rückkehr zum Niveau vor zehn Jahren ab – allein im ersten heurigen Halbjahr stiegen die Zwangsversteigerungstermine um ein Drittel auf nahezu 1.000.

Am Level vor 2012
Parallel dazu brachen die Erlöse ein: Der Erlös-Index sank – wie von Experten erwartet – 2025 um 5,8% auf 98. Damit schrumpfte das Rekordhoch von 2022, da lag dieser Index bei 149, innerhalb von nur drei Jahren wieder auf das Niveau von vor 2012.

Für das restliche Jahr 2026 prognostizieren Experten der SmartFacts GmbH jedoch eine vorläufige Stabilisierung der Talfahrt. Der Erlös-Index könnte demnach wieder ein minimales Wachstum verzeichnen und knapp über die Dreistelligkeit klettern. (hk)

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