FEUERSBRUNN AM WAGRAM. Beim diesjährigen Feinkosten Frühling im Mörwald Stammhaus stand ein rundes Jubiläum im Mittelpunkt: 20 Jahre Mörwald in Grafenegg. Das etablierte Netzwerkformat brachte erneut Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Genuss zusammen und verband kulinarische Qualität mit inhaltlichem Austausch über die Rolle von Kunst und regionaler Zusammenarbeit.
Durch den Abend führte ORF-Moderatorin Nadja Mader, die auch die Gesprächsrunde eröffnete. Den Auftakt machte Paul Gessl, Geschäftsführer der NÖ Kulturwirtschaft. Er hob die Bedeutung von Grafenegg als internationalen Kulturstandort hervor und verwies auf die Rolle von Mörwald als langjährigen Partner dieser Entwicklung. Erwin Hameseder, Generalanwalt der Raiffeisen Gruppe, betonte die Relevanz kultureller Initiativen gerade in herausfordernden Zeiten und sprach sich für deren nachhaltige Förderung aus. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner würdigte Grafenegg als kulturellen Fixpunkt des Landes und erinnerte an die Entscheidung, vor zwei Jahrzehnten mit einem regional verwurzelten Koch zusammenzuarbeiten.
Kulinarik und Austausch im Mittelpunkt
Im Anschluss an die Ansprachen dankten Eva, Toni und Theresia Mörwald ihrem Team für zwei Jahrzehnte Engagement und Qualität. Kulinarisch wurde der Abend von einem dreigängigen Menü begleitet, das regionale Produkte in den Fokus rückte, darunter eine Milchkalbstelze. Den Abschluss bildete frisch gebackener Leberkäse, begleitet von Weinen aus der Region.
Der Abend klang bei Gesprächen und Begegnungen in der Bar aus und griff damit den Anspruch des Formats auf, Austausch und Vernetzung zu fördern. Feinkosten hat sich über die Jahre als Plattform etabliert, auf der unterschiedliche Branchen zusammenkommen, um Impulse zu setzen und Kooperationen anzustoßen.
Auch die Entwicklung des Familienunternehmens selbst wurde thematisiert: Ausgehend von einem landwirtschaftlichen Betrieb hat sich Mörwald über Jahrzehnte hinweg zu einer festen Größe in der niederösterreichischen Gastronomie entwickelt und ist heute auch international positioniert. (red)
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