WIEN. Vor 25 Jahren hat die Österreichische Post das Modell der Postpartner gestartet. Was 2001 mit den ersten Partnerschaften begann, ist inzwischen österreichweit etabliert: Rund 1.350 Postpartner bieten heute Dienstleistungen rund um Post, Bank und Telekommunikation direkt vor Ort an.
Ob Greißler, Trafik, Gemeindeamt oder Tankstelle – Postpartner werden von Gemeinden oder Unternehmern betrieben, die ihr bestehendes Angebot um Postdienstleistungen erweitern. Damit fungieren sie vielfach als Anlaufstelle für die Bevölkerung und als Teil der regionalen Nahversorgung.
Eine aktuelle Umfrage der Post zeigt, dass ein Viertel der Befragten seine Sendungen bei Postpartnern abholt. Die Zufriedenheit mit dem Nahversorgungsservice liegt bei rund 70 Prozent. Neben dem Aufgeben und Abholen von Briefen und Paketen können Kunden unter anderem Nachsendeaufträge, Urlaubsfächer und Postvollmachten einrichten. Mit einem bank99-Konto sind auch Ein- und Auszahlungen sowie Überweisungen möglich. Seit kurzem ergänzt das Mobilfunkangebot YELLLOW das Serviceportfolio vieler Standorte.
Walter Oblin, Generaldirektor der Österreichischen Post AG: „Postpartner stehen seit 25 Jahren für ein besonderes Erfolgsmodell: Sie verbinden die Stärke regionaler Betriebe mit den Dienstleistungen der Österreichischen Post. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass die Services des Alltags direkt vor Ort verfügbar sind – von Post- und Bankdienstleistungen bis hin zum Mobilfunkangebot. Das schafft einen echten Mehrwert für alle: die Bevölkerung profitiert von einer wohnortnahen Versorgung und den meist längeren Öffnungszeiten von Postpartnern, die Unternehmerinnen von einem zusätzlichen Standbein und mehr Kundinnenfrequenz, und die Post ist dadurch noch näher an den Kund*innen und wirtschaftlich in den Regionen vertreten. Damit leisten Postpartner einen wichtigen Beitrag zur Nahversorgung und zur Lebensqualität in den Regionen.“
Mit Postfilialen, Poststationen und SB-Filialen bilden die Postpartner ein österreichweites Netz von mittlerweile 3.000 Poststellen. Dieses soll künftig weiter ausgebaut werden. (red)