WIEN. Der Abend brachte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Sport und Medien zusammen und verband Inszenierung mit klarer inhaltlicher Linie. Moderiert von Silvia Schneider und Stefan Lenglinger, setzte die Veranstaltung auf ein durchgängiges Konzept: Kreislaufwirtschaft als Leitmotiv – inhaltlich wie dramaturgisch. Für den musikalischen Rahmen sorgte Andie Gabauer mit „Gabauer deluxe“, ein zusätzlicher Höhepunkt war der Live-Auftritt von Dr. Alban.
Im Zentrum stand die Entwicklung des Unternehmens: Seit 1991 verfolgt Münzer das Modell, gebrauchte Speiseöle als Rohstoff zu nutzen und in Biodiesel umzuwandeln. Heute zählt das Unternehmen zu den größten Altspeiseöl-Verwertern Europas, betreibt Österreichs bedeutendste Produktionsstätte für abfallbasierten Biodiesel und ist an über 50 Standorten aktiv. Mehr als die Hälfte des Umsatzes wird im Export erwirtschaftet, zuletzt bei 367,7 Mio. Euro, getragen von rund 800 Mitarbeitern weltweit.
„Unsere Jubiläumsfeier macht sichtbar, wofür Münzer seit 35 Jahren steht: Lösungen, die funktionieren“, betonte Geschäftsführer Ewald-Marco Münzer. Aus einem Kilogramm Altspeiseöl entsteht ein Kilogramm Biodiesel, dessen Einsatz rund drei Kilogramm CO₂ einspart – ein Modell, das sich international skalieren lässt.
Ein persönlicher Akzent folgte mit dem Auftritt der dritten Generation: Max Münzer und Noah Münzer standen erstmals gemeinsam auf der Bühne. „35 Jahre Münzer stehen für Mut und Verlässlichkeit“, so Michael Münzer, „dass diese Haltung weitergetragen wird, ist ein starkes Signal für die Zukunft.“
Auch kulinarisch spiegelte sich der internationale Anspruch wider, etwa mit einem bewusst als Family Dinner inszenierten Hauptgang. Unter den Gästen fanden sich unter anderem Hans Knauss, Nicole Schmidhofer, Konstantin Filippou, Lukas Mandl und Christoph Neumayer. Am Ende bleibt eine klar gesetzte Botschaft: Münzer zeigt ein funktionierendes Modell für Kreislaufwirtschaft – und verbindet unternehmerischen Erfolg mit konkreter Wirkung.
Gemeinsame WM-Initiative gestartet
In 48 Tagen beginnt die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. Bereits im Vorfeld haben der Österreichischer Fußball-Bund, der ORF, die Kronen Zeitung
