WIEN. In Österreich ist 2025 deutlich weniger Mineralwasser abgefüllt und auch abgesetzt worden als im Jahr davor. Im abgelaufenen Jahr wurden 614 Mio. l abgefüllt, 2024 waren es noch 700 Mio. l gewesen. Auch beim Absatz ging es bergab: Dieser sank um 12%, wie das Forum Natürliches Mineralwasser mit einer Aussendung mitteilte. Hauptgrund für den Absatzrückgang sei die Einführung des Einwegpfands für PET-Flaschen gewesen, auch der untypisch milde Sommer wirkte sich negativ auf die Verkaufszahlen aus.
Mehrweganteil steigt
„Natürliches Mineralwasser aus heimischen Quellen ist seit Jahrzehnten ein fixer Bestandteil der österreichischen Trinkkultur“, betont Herbert Schlossnikl, Sprecher des Forum Natürliches Mineralwasser und Geschäftsführer von Marktführer Vöslauer. „Das Vertrauen der Konsumentinnen und Konsumenten in die Qualität und Herkunft von österreichischem Mineralwasser bleibt weiterhin hoch.“
Positiv: Der Mehrweganteil konnte deutlich gesteigert werden und lag 2025 bei 25,8% der Abfüllmenge. Zum Vergleich: 2024 lag er noch bei 20,5%, 2023 bei 19,8%. Bei Verpackungsgrößen bleibt die 1,5-l-PET-Flasche die beliebteste Variante. Dahinter folgen die 1-l-Glasflasche sowie die 0,5-l-PET-Flasche.
Unterschiedliche Vorlieben
Pro Kopf wurden 2025 in Österreich in Summe 74,1 l Mineralwasser konsumiert – das ist der mit Abstand tiefste Wert der letzten zehn Jahre. 2017 wurden noch 91,1 l pro Kopf konsumiert.
57% des Absatzes im Inland entfiel im Vorjahr auf die prickelnde Variante. Stilles Mineralwasser erreichte einen Anteil von 28%, während Mineralwasser mit wenig Kohlensäure („mild“) rund 15% ausmachte. Ein anderes Bild zeigt sich beim Export: Dort entfallen mit 64% fast zwei Drittel auf Mineralwasser ohne Kohlensäure. Top-Exportländer sind Deutschland, Kroatien und die Slowakei. (red)
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