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Agrana legt den Grundstein für Großprojekt © APA/Hans Klaus Techt

Agrana-Vorstandsvorsitzender Johann Marihart.

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Agrana-Vorstandsvorsitzender Johann Marihart.

Redaktion 18.04.2018

Agrana legt den Grundstein für Großprojekt

100 Mio. Euro werden im Tullnerfeld in zweite Weizenstärkeanlage investiert.

PISCHELSDORF. Der Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern Agrana hat am Standort der Bioraffinerie in Pischelsdorf/Tullnerfeld den Grundstein für eine zweite Weizenstärkeanlage gelegt. Mit einem Investitionsvolumen von rund 100 Mio. € verdoppelt Agrana die Weizenstärkeproduktion, erweitert damit die Gesamtverarbeitungskapazität am Standort Pischelsdorf von derzeit rund 800.000 t auf über 1 Mio. t Getreide jährlich und schafft für den Standort auch 45 neue Arbeitsplätze.  

„Der Werksausbau sichert langfristig die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Pischelsdorf und trägt der steigenden Nachfrage insbesondere der Papierindustrie durch den wachsenden Bedarf an Verpackungen für den Online-Versandhandel Rechnung", betont Agrana-Vorstandsvorsitzender Johann Marihart.  

Am Standort Pischelsdorf mit zukünftig rund 200 Mitarbeitern befindet sich neben der Weizenstärkeanlage auch Österreichs einzige Bioethanolanlage. Durch die enge Integration der beiden Anlagen wird das eingesetzte Getreide zu 100% verwertet. Nach Gewinnung von Weizenstärke und Weizengluten gehen die ungenutzt bleibenden Rohstoffbestandteile in die Bioethanolerzeugung sowie in die Herstellung des gentechnikfreien Eiweißfuttermittels „ActiProt“. Letzteres ersetzt den EU-Import von rund 200.000 t gentechnisch verändertem Sojaschrot aus Übersee. (red)

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