WIEN. Die Agrana hat die Übernahme des slowenischen Lebensmittelherstellers Mercator-Emba abgeschlossen und ist damit erstmals mit einem Produktionsstandort in Slowenien vertreten. Nach behördlicher Genehmigung wurde der Betrieb nahe Ljubljana unter neuer Leitung aufgenommen.
Der Standort beschäftigt rund 100 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von etwa 30 Mio. Euro. Emba zählt zu den etablierten Anbietern im Food-Service-Bereich sowie für Lebensmittelverarbeiter und den Einzelhandel, mit Schwerpunkt auf Instant-Kakao, Sirupen und Dessert-Toppings.
„Der Kauf ermöglicht zusätzliche Absatzmärkte und Zugang zu neuen Kundensegmenten im boomenden Food-Service-Bereich“, sagt Stephan Büttner, CEO von Agrana. Die Integration füge sich in die Strategie ein, das Geschäftsfeld Food & Beverage Solutions weiter auszubauen.
Auch Emba-CEO Darja Jamnik sieht Wachstumspotenzial: Das Unternehmen werde als Teil der Agrana-Gruppe gestärkt und weiterentwickelt.
Agrana betreibt im Segment Food & Beverage Solutions weltweit 37 Produktionsstandorte, davon 20 in Europa, und liefert unter anderem an Molkereien, die Getränkeindustrie sowie Quick-Service-Restaurants.
Sind Sie schon divers ...
Gastkommentar ••• Von Beatrix Czipetits WIEN. Wollen Unternehmen innovativ und schlagkräftig sein, müssen sie Diversität als tiefgreifenden Managementprozess begreifen. Wien