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AK Teuerungs-Check: Teuerungen haben „sich gewaschen“ © unsplash
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Redaktion 18.08.2022

AK Teuerungs-Check: Teuerungen haben „sich gewaschen“

Shampoo und Waschmittel viel teurer geworden.

WIEN. Der aktuelle AK Teuerungs-Check zeigt: Preisgünstiges Haarshampoo kostete im Juni 2022 um fast haarsträubende 36% mehr als noch im Vorjahr, der Preis für billiges Vollwaschmittel ist nun um 31% in die Höhe gegangen gegenüber Juni 2021. AK Konsument:innenschützerin Gabriele Zgubic: „Die Teuerungen gehen durch die Decke und machen das Leben immer schwerer leistbar. Es ist kein Spaß, wenn die Menschen von einem Gehalt zum nächsten Gehalt leben und am Monatsende jeden Euro zweimal umdrehen müssen.“

Die AK erhebt regelmäßig, wie sich die Preise in den Bereichen Energie, Sprit, Lebensmittel und Wohnen entwickeln – die Zahlen sind alarmierend.

Der aktuelle AK Teuerungs-Check vom 20. bis 23. Juni bei sieben Supermärkten und Diskontern (Billa, Billa Plus, Spar Interspar, Hofer Lidl und Penny) zeigt: Preisgünstiges Haarshampoo (100 ml) kostete im Juni 2021 durchschnittlich 0,17 €, im Juni 2022 schon 0,23 €. „Das ist eine Verteuerung von fast 36 Prozent“, rechnet Zgubic vor. Flüssiges Vollwaschmittel (ein Waschgang) kostete im Juni 2021 noch 0,09 €, im Juni 2022 schon 0,12 € – ein Plus von 31%.

„Es ist auch problematisch, dass zusätzlich zu den starken Teuerungen preiswertere Eigenmarken in den Geschäften teils nicht vorhanden sind und Konsumentinnen und Konsumenten zu noch teureren Produkten greifen müssen“, erklärt Gabriele Zgubic. „Wer sein Geld zusammenhalten muss, vergleicht sehr wohl die Preise und greift zu günstigeren Produkten. Denn höhere Preise treffen Menschen mit niedrigen Einkommen viel härter.“ (APA/red)

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