WIEN. Billa macht anlässlich des Welt-Autismus-Tages am 2. April auf seine Initiative „Stille Stunde“ aufmerksam, mit der seit Ende 2021 gezielt akustische und visuelle Reize in ausgewählten Märkten reduziert werden. Ziel ist es, Menschen im Autismus-Spektrum ein barriereärmeres Einkaufserlebnis zu ermöglichen.
Nach Unternehmensangaben wurden seit dem Start bereits mehr als 20.000 „Stille Stunden“ umgesetzt. Aktuell beteiligen sich 50 Billa- und Billa Plus-Märkte österreichweit an dem Format. In dieser Zeit werden unter anderem Durchsagen und Musik abgeschaltet sowie Abläufe an den Kassen angepasst.
„Als Billa-Familie verfolgen wir den Ansatz, allen Menschen ein angenehmes Einkaufserlebnis in unseren Märkten zu ermöglichen. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen anlässlich des Welt-Autismus-Tages ein Zeichen zu setzen und auf die ‚Stille Stunde‘, die bereits in 50 Billa- und Billa Plus-Märkten stattfindet, aufmerksam zu machen. Dank des großartigen Engagements unserer Mitarbeiter:innen, können Projekte wie diese so erfolgreich umgesetzt werden. Nach wie vor arbeiten wir dafür eng mit zertifizierten Autismus-Vereinen zusammen“, sagt Kai Pataky, Vorstand Vertrieb.
Zusammenarbeit mit Fachorganisationen
Die Initiative wurde in Kooperation mit zertifizierten Autismus-Vereinen entwickelt. Mitarbeiter der teilnehmenden Märkte werden entsprechend geschult, um besser auf die Bedürfnisse betroffener Kunden eingehen zu können. Während der „Stillen Stunde“ werden etwa Geräuschquellen reduziert, persönliche Interaktionen angepasst und das Kassentempo verlangsamt.
Die Umsetzung erfolgt je nach Standort zu unterschiedlichen Zeiten. Ein weiterer Markt in Traiskirchen nimmt ab Mitte April regelmäßig an der Initiative teil. (red)
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