Billa baut „Stille Stunde“ weiter aus
© Billa AG
RETAIL Redaktion 01.04.2026

Billa baut „Stille Stunde“ weiter aus

WR. NEUDORF. Anlässlich des Welt-Autismus-Tages am 2. April rückt der Lebensmittelhändler die eigene Initiative „Stille Stunde“ in den Fokus. Ziel ist es, Menschen im Autismus-Spektrum einen möglichst barrierearmen Einkauf zu ermöglichen. Seit der Einführung Ende 2021 wurden laut Unternehmen bereits mehr als 20.000 Stunden mit reduzierten akustischen und visuellen Reizen umgesetzt – das entspricht über 800 Tagen. Mittlerweile beteiligen sich 50 Billa und Billa Plus-Märkte an der Initiative. Ab dem 13. April kommt ein weiterer Standort in Traiskirchen hinzu, wo die „Stille Stunde“ werktags zwischen 14 und 15 Uhr angeboten wird.

„Als Billa-Familie verfolgen wir den Ansatz, allen Menschen ein angenehmes Einkaufserlebnis in unseren Märkten zu ermöglichen. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen anlässlich des Welt-Autismus-Tages ein Zeichen zu setzen und auf die ‚Stille Stunde‘, die bereits in 50 Billa- und Billa Plus-Märkten stattfindet, aufmerksam zu machen. Dank des großartigen Engagements unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können Projekte wie diese so erfolgreich umgesetzt werden. Nach wie vor arbeiten wir dafür eng mit zertifizierten Autismus-Vereinen zusammen.“

Anpassungen im Marktalltag
Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit zertifizierten Autismus-Vereinen, die auch die Teams in den Märkten schulen. Während der „Stillen Stunde“ werden unter anderem Durchsagen sowie Radio- und Werbeeinspielungen ausgesetzt. Zusätzlich werden Abläufe angepasst, etwa durch ein ruhigeres Kassentempo oder kontaktärmere Übergaben an der Feinkosttheke. Die konkreten Zeiten variieren je nach Standort und werden individuell festgelegt. Eine Übersicht der teilnehmenden Märkte stellt das Unternehmen online zur Verfügung. (red)

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