WIENER NEUDORF. Von 4. bis 8. Mai veranstalteten Billa und Billa Plus gemeinsam mit dem Neba Betriebsservice eine Inklusionswoche in sechs Märkten: in Liezen, Kapfenberg, Graz, Oberwart, Köflach und Mureck. Jugendliche mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen erhielten dabei praktische Einblicke in den Arbeitsalltag des Lebensmitteleinzelhandels.
Den Einstieg vorbereiten
Ziel der Initiative ist es, einen niederschwelligen Zugang zum Arbeitsmarkt zu schaffen und den Einstieg in längerfristige Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisse zu erleichtern. Die Teilnehmer sammelten erste Erfahrungen im beruflichen Umfeld und konnten ihre Stärken im direkten Arbeitsalltag erproben.
In Österreich leben rund 18% der Menschen mit einer Behinderung. Dennoch sind viele im Alltag und Berufsleben weiterhin mit Barrieren konfrontiert. „Bei Billa ist Inklusion ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur“, erklärt Peter Gschiel, Vertriebsdirektor für die Steiermark und das Süd-Burgenland.
Praxisnahe Formate wie die Inklusionswoche seien entscheidend, um Teilhabe am Arbeitsmarkt nachhaltig zu stärken.
Auch aus der Politik kommt Unterstützung: Der steirische Landesrat Hannes Amesbauer bezeichnete die Inklusionswoche als „starkes Signal“ für mehr Teilhabe am Arbeitsmarkt; und der Grazer Stadtrat Robert Krotzer betonte, Inklusion müsse dort sichtbar werden, wo Menschen lernen, arbeiten und einander begegnen. (red)
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