WR. NEUDORF. Gemeinsam mit dem NEBA Betriebsservice haben Billa und Billa Plus von 4. bis 8. Mai eine Inklusionswoche in sechs Märkten in der Steiermark und im Süd-Burgenland veranstaltet. Jugendliche mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen konnten dabei in Liezen, Kapfenberg, Graz, Oberwart, Köflach und Mureck praktische Erfahrungen im Lebensmitteleinzelhandel sammeln.
Die Teilnehmer lernten unterschiedliche Tätigkeitsbereiche kennen und erhielten Einblicke in den Arbeitsalltag. Ziel der Initiative ist es, den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern und Perspektiven für längerfristige Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisse zu schaffen.
„Bei Billa ist Inklusion ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Die Inklusionswoche zeigt konkret, wie wichtig es ist, Menschen mit Behinderungen nicht nur Einblicke zu ermöglichen, sondern gemeinsam mit ihnen berufliche Perspektiven zu entwickeln. Genau solche praxisnahen Formate sind entscheidend, um Teilhabe am Arbeitsmarkt nachhaltig zu stärken“, erklärt Peter Gschiel, Billa-Vertriebsdirektor für die Steiermark und das Süd-Burgenland. „Als österreichweit agierendes Unternehmen sehen wir die Inklusion von Menschen mit Behinderungen als gesellschaftliche, aber auch als unsere unternehmerische Verantwortung. Wir sind überzeugt, dass wir als einer der größten Arbeitgeber Österreichs als positives Beispiel vorangehen und die Inklusion von Menschen mit Behinderungen proaktiv mitgestalten müssen.“
Unterstützung aus der Politik
Auch aus der Politik gab es Unterstützung für die Initiative. „Die Inklusionswoche ist ein starkes Signal dafür, dass Teilhabe am Arbeitsmarkt aktiv gestaltet werden kann. Wer Menschen mit Behinderungen echte Chancen gibt, stärkt Eigenverantwortung, schafft Perspektiven und fördert ein funktionierendes gesellschaftliches Miteinander“, so Hannes Amesbauer, Landesrat in der Steiermark.
Der Grazer Stadtrat Robert Krotzer betont ebenfalls die Bedeutung solcher Projekte: „Inklusion muss im Alltag stattfinden und genau dort sichtbar werden, wo Menschen lernen, arbeiten und einander begegnen. Projekte wie die Inklusionswoche geben den Teilnehmenden die Möglichkeit, echte Perspektiven zu entwickeln und zeigen, dass gemeinsam mit Unternehmen nachhaltige Veränderungen geschaffen werden können.“ (red)
