efko setzt am Standort Hinzenbach auf eine stärkere Kreislaufwirtschaft. Mit dem Projekt „Bio Substrat“ werden organische Reststoffe aus der Verarbeitung von Obst und Gemüse künftig systematisch zur Energiegewinnung genutzt. Die daraus erzeugte Energie reicht rechnerisch für rund 600 Haushalte, zusätzlich entsteht Wärme für etwa 150 Haushalte in der Region.
Jährlich fallen bei efko rund 2.700 Tonnen organische Produktionsreste sowie etwa 5.000 m³ Kartoffeldampfschalen an. Während Frucht- und Schalenreste bereits bisher energetisch verwertet wurden, werden nun erstmals auch die Kartoffeldampfschalen in den Kreislauf integriert. Dafür investierte das Unternehmen in eine eigene Tank- und eine moderne Zerkleinerungsanlage, die von regionalen Partnern aus Ried im Innkreis realisiert wurden.
„Für uns endet Verantwortung nicht beim fertigen Produkt. Wir tragen Verantwortung für den gesamten Rohstoff. Vom Feld bis zur letzten sinnvollen Nutzung“, sagt Thomas Krahofer, Geschäftsführer der efko Gruppe.
Die Reststoffe werden zu einem homogenen Biosubstrat verarbeitet und anschließend von einem regionalen Vertragspartner vergoren. Das dabei entstehende Biogas dient zur Erzeugung von Strom und Wärme und kann alternativ zu Treibstoff verarbeitet werden. Der verbleibende Gärrest wird als Dünger in der Landwirtschaft eingesetzt. Gleichzeitig sollen sich durch das Projekt die bisherigen Transportwege deutlich reduzieren.
Das Projekt ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von efko. Bereits rund ein Viertel des Strombedarfs deckt das Unternehmen über die eigene Photovoltaikanlage. „Wer Rohstoffe konsequent nutzt, stärkt gleichzeitig Standort, Wettbewerbsfähigkeit und regionale Partnerschaften“, so Krahofer.
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