WIEN. Der Handelsverband begrüßt zentrale Punkte der von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen angekündigten Prioritäten. Positiv bewertet er auch den vorgeschlagenen Pakt gegen Gold-Plating, also gegen zusätzliche nationale Auflagen bei der Umsetzung europäischer Vorgaben.
„Europa muss im Geschäftsalltag einfacher und schneller werden. Der angekündigte Pakt gegen Gold-Plating ist dafür ein wichtiger Schritt. Wer Bürokratieabbau verspricht, muss aber auch bei der eigenen Verwaltung ansetzen“, sagt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will. Er unterstützt daher auch die Forderung von Bundeskanzler Stocker nach stärkeren Einsparungen auf EU-Ebene.
Handlungsbedarf sieht der Handelsverband insbesondere bei territorialen Lieferbeschränkungen internationaler FMCG-Hersteller. Diese können verhindern, dass Händler Waren innerhalb der EU dort beziehen, wo sie günstiger angeboten werden. Der Verband fordert daher bis Jahresende einen wirksamen Gesetzesvorschlag. „Der Binnenmarkt darf nicht an der österreichischen Grenze enden. Jede weitere Verzögerung geht zulasten von Wettbewerb, Handel und Kaufkraft“, so Will.
PRVA Glanzstücke: Nominierte stehen fest
Die Nominierten für die PRVA Glanzstücke 2026 stehen fest. Insgesamt wurden heuer 86 Projekte eingereicht – 20 mehr als bei der Premiere des Awards im Vorjahr. Nach mehreren Bewertungsrunden