WIEN. Laut der Arge NahtürlichBio lagen die Verluste bei Getreide bei bis zu 20%, im Grünland bei bis zu 50%. Fehlendes Futter habe manche Betriebe gezwungen, Wintervorräte aufzubrauchen oder Tiere vorzeitig schlachten zu lassen.
„Eine Situation, wie wir sie heuer vorgefunden haben, gefährdet mittel- bis langfristig auch unser aller Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln“, sagt Lukas Hochwallner, Geschäftsführer der Arge NahtürlichBio. Einen Lösungsansatz sieht er in der Bio-Produktion. Humusaufbau, wasserspeichernde Böden, tiefwurzelnde Pflanzen, angepasste Weide- und Herdenhaltung sowie stärkere betriebliche Kreisläufe könnten die Landwirtschaft widerstandsfähiger gegen Trockenheit machen.
Hochwallner hat seinen eigenen Betrieb bereits vor Jahren auf trockenresistente Grünlandhaltung umgestellt. Trotz der extremen Bedingungen sei das heurige Dürrejahr ohne größere wirtschaftliche Turbulenzen bewältigt worden. Entscheidend seien langfristige Anpassungen und ausreichende Futterreserven. Die Arge NahtürlichBio bietet dazu auch ein kostenloses Webinar über trockenheitsresistente Grünlandbewirtschaftung an.
Bund und Wien werben wieder deutlich weniger
WIEN Die Werbeausgaben der Bundesregierung befinden sich weiterhin auf niedrigem Niveau. In Summe flossen im 1. Halbjahr 2026 5,8 Mio. Euro an Medien, wie die am Donnerstag von der