WIEN. Werbung soll wirken. Doch welche Kanäle bringen tatsächlich den gewünschten Erfolg? Mediaplus Austria beantwortet diese Frage bereits vor Kampagnenstart. Zum KI-Portfolio der Agentur zählt unter anderem Predict.AI, eine Form des automatisierten Marketing-Mix-Modelings. „Die Frage war nie, ob man Wirkung messen kann, sondern wer es sich leisten kann“, betont Tanja Pöltl, Head of Strategy & Business Innovation bei Mediaplus Austria, auf medianet-Anfrage. „Diese Hürde fällt gerade. Damit können wir nicht nur im Nachhinein messen, wir können Wirkung für viele planbarer machen.“
Pretest.AI prüft Werbemittel KI-gestützt gegen eine Benchmark von über 250.000 Sujets, um ihre Wirkung schon vor der Schaltung in der Konzeptphase einzuschätzen. Touchpoint.AI bewertet Kanäle danach, wie sehr ihnen Menschen vertrauen und ob sie zum Kauf führen. Und Research.AI befragt digitale Zwillinge der Zielgruppe, also KI-generierte Profile auf Basis echter Markt- und Verhaltensdaten. So entstehen in kürzester Zeit Consumer Insights, die sich in Vergleichsmessungen zu über 90% mit echten Befragungen decken. Auch die Suche verändert sich. Immer häufiger liefern KI-Assistenten Antworten statt klassischer Suchmaschinen. Vor diesem Hintergrund analysiert Search.AI, wie sichtbar Marken dabei sind. Laut WARC (World Advertising Research Center) hängen rund 63% dieser Sichtbarkeit mit langfristiger Markenstärke zusammen. „Empfohlen wird, wer am häufigsten und am glaubwürdigsten mit einem Thema in Verbindung gebracht wird“, so Pöltl.
Marken zum Spielen
Mit MP | Playable Brands geht Mediaplus noch einen Schritt weiter: Marken werden direkt in Minecraft-Spielwelten integriert. Gaming-Creator begleiten die Aktionen, Kurzvideos verlängern deren Reichweite. Als Beispiel nennt Pöltl die „Join the Future Redstone Challenge“ für den Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE). Jugendliche absolvierten dabei in über 5.000 Spielstunden vier Wochen lang Aufgaben rund um virtuellen Strom. „Wir holen Marken mitten ins Spiel. Dort verbringen Menschen keine Sekundenbruchteile mit ihnen, sondern Minuten, oder gar Stunden. Und zwar freiwillig.“ (red)
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