Hybridmärkte treiben Nah&Frisch
© Martina Draper
Hannes Wuchterl
RETAIL Redaktion 16.03.2026

Hybridmärkte treiben Nah&Frisch

WIEN. Die Hybridmärkte von Nah&Frisch bleiben auf Wachstumskurs. Nach zweistelligen Zuwächsen im Jahr 2025 soll das Netz 2026 weiter ausgebaut werden und erstmals mehr als 90 Standorte erreichen. Während einzelne Nahversorgerstandorte unter der angespannten Kostensituation leiden, entwickeln sich die Hybridformate weiterhin dynamisch. Insgesamt erzielte Nah&Frisch 2025 inklusive Nah&Frisch punkt einen Umsatz von 324 Mio. Euro und lag damit um 2,5% unter dem Vorjahreswert. Ausschlaggebend dafür waren verlorene Standorte sowie die weiterhin hohen Kosten, insbesondere im Energiebereich. Betrachtet man ausschließlich Kaufleute, die sowohl 2024 als auch 2025 durchgehend am Netz waren, ergibt sich jedoch ein anderes Bild: Sie verzeichneten im Schnitt ein Umsatzplus von 4,8%.

Deutlich schwieriger entwickelte sich das Format Nah&Frisch punkt. Hier gingen im Vergleich zu 2024 zwölf Standorte an Mitbewerber verloren. Gleichzeitig zeigt sich das Hybridkonzept weiterhin äußerst erfolgreich. Hannes Wuchterl, Geschäftsführer der ZEV Nah&Frisch Marketingservice Gesellschaft m.b.H., sagt: „Hybrid ist ein durchschlagender Erfolg. Das Plus der Hybrid-Standorte, die sowohl 2024 als auch 2025 am Netz waren – also vergleichbar sind – beträgt durchschnittlich 21%. Und die Flotte wird auch 2026 kräftig wachsen, auf über 90 Standorte.“

Für 2026 rechnet Nah&Frisch insgesamt wieder mit einem Plus an Standorten. Ein Grund dafür ist auch, dass mehrere ehemalige Unimarkt-Standorte künftig zur Nah&Frisch-Gruppe wechseln könnten. Wie viele es tatsächlich werden, ist derzeit noch Gegenstand laufender Gespräche. Die Nah&Frisch-Struktur umfasst aktuell 359 Standorte mit insgesamt 1.362 Mitarbeitern und einer Verkaufsfläche von rund 72.900 m².

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