WIEN. Der Umsatz dürfte sich am unteren Ende der bisherigen Prognose eines währungsbereinigten Rückgangs von 3 bis 6% bewegen. Die Prognose für den operativen Gewinn von 375 bis 425 Mio. Euro bleibt unverändert.
Im zweiten Quartal sanken die Erlöse währungsbereinigt um knapp 9% auf 1,5 Mrd. Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis brach um rund 24% auf 121,1 Mio. Euro ein. Besonders deutlich gingen erneut die Bestellungen von Kochboxen zurück. Das margenstärkere Geschäft mit Fertiggerichten, auf das HelloFresh verstärkt setzt, kämpft unterdessen mit technischen Problemen.
Positiv entwickelte sich der durchschnittliche Bestellwert, der um 6,5% zulegte. HelloFresh führt dies auf Produktverbesserungen und einen höheren Anteil an Premium-Rezepten zurück. „Bestellraten und Warenkorbgrößen unserer Stammkundenbasis entwickeln sich in die richtige Richtung“, sagt HelloFresh-Chef und Mitgründer Dominik Richter. Bei der Neukundengewinnung gehe das Unternehmen angesichts des aktuellen Konsumklimas bewusst zurückhaltend vor.
Forstinger schafft Rückkehr in die Gewinnzone
Nachdem sich der wirtschaftliche Turnaround bereits im vergangenen Geschäftsjahr abgezeichnet hatte, erwartet der Autozubehör- und Werkstattspezialist für 2026 wieder ein klar positives