WIEN. Das Vorjahr brachte den rot-weiß-roten Banken gute Erträge – und das soll sich auch nicht ändern. Expansion ist noch immer ein Thema: So gab die Erste Group Bank AG den erfolgreichen Abschluss des Erwerbs eines beherrschenden 49%-Anteils an der Santander Bank Polska S.A. („Santander Bank Polska“) und eines 50%-Anteils an Santander Towarzystwo Funduszy Inwestycyjnych S.A. („Santander TFI“) von der Banco Santander, S.A. („Santander Group“) bekannt.
Konsequenter Schritt
„Die Akquisition in Polen ist ein konsequenter Schritt unseres Wachstumskurses 2025 und stärkt unsere Rolle als führende Bankengruppe in Zentraleuropa. Unser internationales Geschäftsmodell ist gerade in wirtschaftlich fordernden Zeiten ein entscheidender Erfolgsfaktor für Österreich“, sagte Peter Bosek, CEO der Erste Group. Und auch bei der Raiffeisen Bank International geht’s weiter in Richtung CEE: Die RBI will sämtliche ausgegebenen und ausstehenden Aktien der Wiener Addiko Bank AG (Addiko), welche nicht von Addiko selbst gehalten werden, übernehmen. Die Bank beabsichtigt, einen Barpreis von 23,05 € je Addiko-Aktie (cum Dividende 2025) zu bieten, entsprechend dem volumengewichteten durchschnittlichen Aktienkurs der Sechsmonatsperiode, die am 7. April 2026 endete.
Zuvor hat schon die rumänische Tochtergesellschaft Raiffeisen Bank S.A. eine Einigung über den Erwerb von 100% der Anteile an der Garanti BBVA Group Romania (Garanti Bank S.A. und die Leasinggesellschaft Motoractive IFN S.A.) von Tochtergesellschaften der Banco Bilbao Vizcaya Argentaria S.A. (BBVA) erzielt hat.
Bawag kauft in Irland zu
Und auch die Bawag bleibt aktiv im Ausland: Die Bank hat ein Auge auf die irische Permanent TSB Group Holdings plc (PTSB) geworfen. Der irische Finanzminister hält rund 57,5% der Aktien an der PTSB. Die Bawag wird sämtliche ausgegebene und allenfalls noch auszugebende Aktien der PTSB für einen Kaufpreis von 2,97 € pro Aktie (das entspricht einem Gesamtkaufpreis von rund 1,619 Mrd. €) erwerben. (rk)
Mindshare erneut Ranking-Gewinner
Die focus.xpert-Rankings der Mediaagenturen standen unter dem Eindruck wirtschaftlich angespannter Zeiten. So liegt die Gesamtsumme beim Bruttowerbewert der teilnehmenden Agenturen
