Die VIG wächst weiter deutlich
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VIG-General Hartwig Löger will 2026 ein Ergebnis vor Steuern innerhalb einer Bandbreite von 1,25 bis 1,30 Mrd. Euro (exklusive Nürnberger) erzielen.
FINANCENET Redaktion 04.09.2026

Die VIG wächst weiter deutlich

Vienna Insurance Group: Halbjahresergebnisse zeigen klare Ergebnissteigerung und dynamisches Wachstum.

WIEN. „Mit den Ergebnissen des ersten Halbjahres 2026 setzt die Vienna Insurance Group ihren profitablen Erfolgskurs sowie ihr dynamisches Wachstum im Kernmarkt CEE fort. Es ist gelungen, alle wesentlichen Kennzahlen zu steigern und auch nach dem Erwerb der Nürnberger Versicherung eine hohe Kapitalausstattung auszuweisen“ sagt Hartwig Löger, General­direktor und Vorstandsvorsitzender der Vienna Insurance Group. „Damit bestätigen wir unseren Ausblick, für das Gesamtjahr 2026 ein Ergebnis vor Steuern innerhalb einer Bandbreite von 1,25 bis 1,30 Mrd. € (exklusive Nürnberger) zu erzielen“ , so Löger.

Deutlicher Ergebnis-Anstieg
Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich im ersten Halbjahr 2026 deutlich um 20,7% auf 641,5 Mio. €. Die Ergebnissteigerung ist unter anderem auf die positive Entwicklung des Gesamtkapitalveranlagungsergebnisses und der Netto Combined Ratio zurückzuführen.
In allen Segmenten konnte ein positives Ergebnis vor Steuern erwirtschaftet werden, wobei das höchste prozentuelle Plus in den Segmenten Erweiterte CEE (+98,0%), Spezialmärkte (+35,4%) und Österreich (+11,2%) zu verzeichnen ist.

Erträge steigen allerorten
Die Versicherungstechnischen Erträge ausgestellter Versicherungsverträge konnten auf 6.849,9 Mio. € (+7,1%) gesteigert werden.  Die Wachstumsraten der Segmente Spezialmärkte (+10,9%), Erweiterte CEE (+9,2%) und Tschechien (+8,7%) lagen sogar darüber, wobei in den Märkten Ukraine (+18,5%), Bosnien-Herzegowina (+16,2%), Türkei (+14,2%), Ungarn (+13,6%), Albanien (+13,2%), Kroatien (+12,6%) und Bulgarien (+11,3%) ein zweistelliges Wachstum erzielt wurde.

Bei den Sparten entfiel die höchste prozentuelle Steigerungsrate auf die Lebensversicherung ohne Gewinnbeteiligung (+18,2%), gefolgt von der Fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung (+10,7%) und der Krankenversicherung (+8,8%).

Hohe Solvenzquote
Die Solvenzquote der Gruppe bleibt mit 272% (inklusive Übergangsmaßnahmen) zum Ende des Halbjahres 2026 weiterhin auf sehr hohem Niveau.  Die Entwicklung gegenüber dem Jahresende 2025 (296%) ist im Wesentlichen auf eine vereinfachte Berücksichtigung der Nürnberger Beteiligungs-AG (zum 30.6.2026 noch nicht konsolidiert) im Rahmen der Solvenzkapitalberechnung zurückzuführen. (rk)

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