Öl-Transit mit Umwegen
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FINANCENET Redaktion 18.09.2026

Öl-Transit mit Umwegen

WIEN. Trotz einer scheinbar aussichtslosen Situation im Iran/USA Krieg handelt der Ölpreis auf verhältnismäßig moderaten Niveaus. Die Vermutung liegt nahe, dass ein Großteil des Angebotsschocks durch alternative Transportwege mitigiert wird, so die Experten von Raiffeisen Research. Darüber hinaus verschieben sich die bestehenden Strukturen am Öl-Markt – die USA und China agieren als wesentliche Akteure, während die OPEC vor einem wichtigen Scheidepunkt steht. In Summe spricht viel für ein mittel- bis langfristig steigendes Öl-Angebot.

Das Öl bleibt teuer
Die aktuell sinkenden Öl-Vorräte verknappen den Markt vorerst jedoch und lassen die Volatilität strukturell – auch über eine mögliche Normalisierung hinaus – ansteigen. Das Timing der Normalisierung bleibt die weiterhin wichtigste, gleichwohl aber auch unsicherste Variable. Die Raiffeisen-Experten erwarten eine Normalisierung der Erdölklasse Brent erst im vierten Quartal 2027 bei Preisen um die 65 USD pro Barrel.

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