WIEN. Seit 2018 führt das Gallup Institut im Auftrag des österreichischen Volksbanken-Verbundes eine jährliche Befragung unter Österreichs Unternehmerinnen und Unternehmern durch. Für die aktuelle Ausgabe wurden im Frühjahr 2026 mehr als 1.000 Betriebe befragt. Die Ergebnisse machen deutlich, dass 87 Prozent der Befragten mit ihrem Unternehmerdasein zufrieden sind. Zudem stimmen 72 Prozent der Aussage zu, lieber selbstständig als angestellt zu sein.
„Banken kommt bei der nachhaltigen Transformation der Wirtschaft eine Schlüsselrolle zu. Für uns bedeutet Nachhaltigkeit auch, Kapital dort wirken zu lassen, wo es geschaffen wird: in den Regionen, bei Unternehmen, Betrieben und Menschen vor Ort. Als regional verankerte Bank kennen wir die Herausforderungen und Investitionsvorhaben unserer Kundinnen und Kunden und können sie mit maßgeschneiderten Finanzierungslösungen auf ihrem Weg begleiten“, sagt Gerald Fleischmann, Generaldirektor der Volksbank Wien AG und Sprecher des Volksbanken-Verbundes.
Fokus auf Regionalität und nachhaltige Investitionen
Eine deutliche Mehrheit von 84 Prozent der Befragten hält Regionalität am eigenen Unternehmensstandort für wichtig. 62 Prozent zeigen soziales Engagement, indem bevorzugt Arbeitskräfte aus der jeweiligen Region eingestellt werden. Mehr als 95 Prozent der Finanzierungen des Volksbanken-Verbundes erfolgen in den Regionen. Zudem geben 96 Prozent der Betriebe an, konkrete Nachhaltigkeitsmaßnahmen umzusetzen. 55 Prozent setzen auf Energieeffizienz, während 43 Prozent im vergangenen Jahr direkt in nachhaltige Projekte investiert haben.
Zunahme bei privater Vorsorge
Die Studie zeigt auch Veränderungen im Vorsorgeverhalten: 54 Prozent der Befragten verfügen über eine private Rentenversicherung (2025: 40 Prozent). Bei der Veranlagung gewinnen Immobilien mit 36 Prozent (2025: 25 Prozent) sowie Wertpapiere, Aktien und Anleihen mit 35 Prozent (2025: 23 Prozent) weiter an Bedeutung. (red)
volksbank.at
ORF III: Peter Schöber abberufen und beurlaubt
WIEN ORF-III-Co-Geschäftsführer Peter Schöber ist wegen Compliance-Vorwürfen abberufen und beurlaubt worden. Der ORF bestätigte gegenüber der APA entsprechende Medienberichte.