WIEN. „Gesundheitscheck junior“ heißt eine spezielle Vorsorgeuntersuchung im Angebot der Sozialversicherung der Selbständigen (SVS). „Damit schließen wir die Lücke zwischen Eltern-Kind-Pass und der Vorsorgeuntersuchung, die mit 18 relevant wird“, sagte SVS-Obmann Peter Lehner beim Kindergesundheitstag der SVS, der kürzlich stattfand. Dort lobten mehrere Experten für Kindergesundheit die spezielle Untersuchung. Sie wurde 2013 gestartet und erweist sich seither als Erfolgsmodell.
Das zeigen Zahlen: Von 200 Teilnehmern im ersten Jahr stieg die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die sich checken ließen, kontinuierlich. Im Jahr 2023, als der „Junior Check“ Teil der Aktion „Gemeinsam vorsorgen“ war, nahm die Zahl der Teilnehmer noch einmal um 111% auf 9.600 zu.
Bei dem Check für die Jüngsten werden nicht nur diverse körperliche Gesundheitsparameter erhoben und Organe untersucht. Auch andere Faktoren werden thematisiert, wie das Ess- und Medienverhalten, die Schule sowie Alkohol-, Nikotin- und Drogenkonsum. (sst)
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