WIEN. Die Summe, die die Sozialversicherung im Vorjahr 2025 für Medikamente bezahlte, stieg gegenüber 2024 um 7,5% auf 4,9 Mrd. € an und damit um einen ähnlich hohen Prozentsatz wie zuletzt jedes Jahr. Das geht aus dem ersten Heilmittelreport des Dachverbands der österreichischen Sozialversicherungen (DVSV) hervor, der kürzlich präsentiert wurde.
Peter Mc Donald, Vorsitzender der Konferenz der Sozialversicherungsträger, erklärte den Anstieg mit der Alterung der Gesellschaft und damit, dass Über-65-Jährige doppelt so viele Verordnungen erhalten als Jüngere. Auch mehr Möglichkeiten der Versorgung hätten zu den Mehrkosten geführt.
Bei der Präsentation war auch von weiteren Zahlen die Rede. Mit 2251 gebe es so viele Apotheken wie noch nie in Österreich, hieß es etwa, und mit 7756 Medikamenten seien so viele Arzneien wie noch nie über den Erstattungskodex erhältlich. Auch würden im Durchschnitt nur 309 Tage von der Zulassung eines Medikaments bis zu dessen Verfügbarkeit vergehen. Im EU-Schnitt dauert dieser Prozess 578 Tage. (sst)
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