Nobelpreis für Medizin für Optogenetiker
© APA/AFP/Jonathan Nackstrand
HEALTH ECONOMY Redaktion 12.10.2026

Nobelpreis für Medizin für Optogenetiker

Aus Österreich stammender Forscher ging bei Auszeichnung leer aus.

STOCKHOLM. Der mit zwölf Millionen Schwedischen Kronen dotierte Medizinnobelpreis geht heuer an drei Forscher für ihre Entdeckung, wie sich Nervenzellen mithilfe von Licht steuern lassen. Die Preisträger sind Karl Deisseroth aus den USA sowie die deutschen Forscher Peter Hegemann und Georg Nagel. „Die Mysterien des Gehirns haben die Menschheit über sehr lange Zeit beschäftigt“ und die drei Wissenschafter hätten eine Tür dazu geöffnet, erklärte Abdel El Manira vom Nobelkomitee für Medizin und Physiologie bei der Bekanntgabe am Montag.

Die Preisträger hätten den Grundstein für eine neue Ära in den Neurowissenschaften gelegt. Die Optogenetik – eine wissenschaftliche Methode, mit deren Entwicklung auch der an der University of Oxford tätige Oberösterreicher Gero Miesenböck in Verbindung gebracht wird – habe sich zu einem Werkzeug entwickelt, mit dem Ursache und Wirkung mit einer Art „Kippschalter“ im Nervensystem untersucht werden können. Deisseroth Hegemann und Miesenböck wurden mehrfach gemeinsam ausgezeichnet. Diesmal ging Miesenböck leer aus. (red)

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