FACC baut in Kroatien aus
© FACC/Djanjesic
FACC-Mitarbeiterinnen bei der Überprüfung eines Bauteils, denn wo gefertigt wird, muss auch kontrolliert werden. Besonders in der Luftfahrt.
INDUSTRIAL TECHNOLOGY Redaktion 07.10.2026

FACC baut in Kroatien aus

Der Luftfahrtzulieferer stärkt das internationale Fertigungsnetzwerk mit dem ­abgeschlossenen Werksausbau im kroatischen Jakovlje.


RIED/INNKREIS/JAKOVLJE. Nachdem sich die internationale Luftfahrtindustrie auf deutlich höhere Produktionsraten vorbereitet, erweiterte die FACC – als Partner aller großen Hersteller – ihre Fertigungskapazität und baute ihr Werk in Kroatien deutlich aus. Mit einem Investitionsvolumen von 36 Mio. € wurde die Fertigungsfläche am Standort Jakovlje verdreifacht. Bereits jetzt ist der Standort auf über 500 Mitarbeitende gewachsen und ist damit der größte Produktionsstandort der FACC außerhalb Österreichs.

Neue Technologien
„2022 haben wir angekündigt, Fläche und Kapazität am Standort in Kroatien deutlich auszubauen und von 160 auf über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu wachsen. Wir haben geliefert – und wir sind noch lange nicht fertig“, betonte FACC-CEO Robert Machtlinger im Rahmen der Eröffnung, bei der auch Vertreter aus Politik und Diplomatie zugegen waren, darunter der kroatische Wirtschaftsminister Ante Šušnjar und die österreichische Botschafterin Yvonne Tončić-Sorinj.

Bereits heute verfügt das Werk über eine vollautomatisierte Lackieranlage, die in der gesamten Industrie Maßstäbe setzt. Mit dem Start der Pressenfertigung für Composite-Bauteile erfolgt nun der nächste Schritt. Beim Aufbau der zusätzlichen Fertigungskapazitäten arbeiten die FACC-Teams in Kroatien und Österreich eng zusammen und gewährleisten so einen erfolgreichen Wissensaustausch zwischen allen internationalen Standorten. Damit wächst auch die Rolle des kroatischen Standorts im internationalen Fertigungsnetzwerk der FACC, der als Center of Excellence für die weltweite Fertigung von High-End Cabin Interiors positioniert wird.

Bis 2030 wird FACC rund 350 Mio. € in neue Technologien und den Ausbau der weltweiten Standorte investieren, etwa in den Werksausbau in Oberösterreich, im Rahmen dessen die Kapazitäten für Strukturbauteile am Standort St. Martin verdoppelt werden. (hk)

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