Industrie stützt Konjunkturerholung 2026
© UniCredit Bank Austria
MARKETING & MEDIA Redaktion 22.10.2026

Industrie stützt Konjunkturerholung 2026

Die Industrie stützt laut UniCredit Bank Austria die Erholung, die Bauwirtschaft stabilisiert sich langsam. Geopolitische Risiken bremsen hingegen.

WIEN. Die österreichische Wirtschaft ist im ersten Halbjahr 2026 real um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Das geht aus dem Branchenüberblick der UniCredit Bank Austria hervor. Im zweiten Quartal verlor die Konjunktur an Dynamik, insgesamt zeigte sie sich jedoch robust.

Getragen wurde das Wachstum vor allem von der Industrie. Der Dienstleistungssektor wuchs mit geringerer Dynamik als 2025, die Bauwirtschaft verzeichnete weiter Rückgänge, allerdings in abnehmender Intensität. Stefan Bruckbauer, Chefökonom der UniCredit Bank Austria, sagt: „Allerdings sind die geopolitischen Risiken sowie die höheren Energiepreise ein schwerwiegender Belastungsfaktor für die weitere Entwicklung.“

Positive Entwicklung in der Industrie
Die reale Industrieproduktion legte in den ersten acht Monaten 2026 um 0,6 Prozent zu, vor allem Metallwarenerzeugung und Elektroindustrie entwickelten sich positiv. Verhalten bleiben die Aussichten für die Stahlindustrie und die chemische Industrie. Die Bauproduktion lag von Jänner bis August real rund 2 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Im Großhandel stiegen die nominellen Umsätze von Jänner bis Juli um 2,8 Prozent, real gingen sie um 3,5 Prozent zurück. Für 2026 rechnet die Bank mit einem Wirtschaftswachstum von 0,8 Prozent, 2027 soll es auf 1,2 Prozent steigen. (red)

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