WIEN. Die ÖBB beteiligen sich seit Jahren aktiv an den europäischen Entwicklungs- und Demonstrationsprojekten zur DAK (Digitale Automatische Kupplung). Die DAK-Technologie ermöglicht nicht nur das automatische Kuppeln und Entkuppeln von Güterwagen, sondern auch die durchgängige Übertragung von Energie und Daten entlang des gesamten Zuges. Dadurch werden zahlreiche digitale Anwendungen möglich, darunter automatisierte Bremsproben, die automatische digitale Erfassung der Wagenreihung oder – für zukünftige Anwendungsfälle – die Zugintegrität.
Unter realen Bedingungen
ÖBB-CEO Andreas Matthä: „Die DAK ist weit mehr als eine neue Kupplung. Sie ist die Grundlage für den digitalen Güterzug der Zukunft und damit für einen sichereren und wettbewerbsfähigeren Schienengüterverkehr in Europa. Mit unserem Demonstratorzug zeigen wir heute, dass die Technologie unter realen Bedingungen funktioniert.“ Auf die Demonstrationsphase folgt nun der nächste Meilenstein: die sogenannten Pioneer DAC Trains (PioDAC). Gemeinsam in einem durch Connecting Europe Facility (CEF) geförderten Projekt mit europäischen Partnern werden die ÖBB die Technologie künftig erstmals im kommerziellen Güterverkehr einsetzen. (hk)
„Für Rundfunkveranstalter sind vor allem die Deepfakes praxisrelevant"
Wann liegt ein kennzeichnungspflichtiger Deepfake vor, und wie lassen sich akustische Hinweise in das Radioprogramm integrieren? Für private Rundfunkveranstalter bleiben wichtige Fragen