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Welcome in Austria © Anonimo (4)

Aldo Magada schätzt die Rahmenbedingungen für den Eintritt in den österreichischen Markt positiv ein.

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Aldo Magada schätzt die Rahmenbedingungen für den Eintritt in den österreichischen Markt positiv ein.

britta biron N/A

Welcome in Austria

Aldo Magada, CEO von Anonimo: „Österreich ist ein sehr interessanter Markt.”

Le Locle. Große, alteingesessene Marken mögen den Uhrenmarkt dominieren, aber dabei bleibt trotzdem noch genug Platz für Newcomer. Ein gutes Beispiel dafür ist die 1997 ursprünglich in Florenz gegründete und seit 2013 in Le Locle in der Schweiz ansässige Marke Anonimo, die sich in kurzer Zeit vor allem mit Taucheruhren, die dank eines verschraubten Kronenverriegelungssystems und wasserdichter Drücker auch in Tiefen von 1.000 m und mehr einwandfrei funktionieren, bei Profitauchern einen Namen machen konnte.

Es dauerte aber nicht lange, bis auch Männer, die ihre Brötchen nicht bei harten Einsätzen unter Wasser verdienen, auf die Zeitmesser von Anonimo aufmerksam wurden.
Mit dem steigenden Interesse wurde sowohl das Sortiment als auch der Vertrieb ausgebaut – aktuell hat man den österreichischen Markt im Visier.
„Die österreichischen Verbraucher sind gut über Uhren informiert und es gibt vielen Connaisseure, die neue Marken verstehen können und Qualität erkennen”, sagt Anonimo-CEO Aldo Magada. Zudem passe das Firmen-Motto „la joie de vivre” sehr gut zur österreichischen Lebensweise.

Positive Reaktionen

Die Erfahrungen der ersten Präsentationen bei heimischen Juwelieren seien durchaus positiv. Zwar sei der Einzelhandel im Augenblick etwas verunsichert und stehe Neuem ein wenig reserviert gegenüber, gleichzeitig erkenne man aber die Wichtigkeit, sich im Angebot vom Mitbewerb abzuheben. Punkten könne Anonimo vor allem durch seine markante Formensprache, ein sehr spezifisches Marketing und ein attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis.
„Interessant ist Anonimo vor allem für Uhrenhändler, die auf Nischenmarken spezialisiert sind und dadurch Zugang zur entsprechenden Klientel finden, sowie Juweliere mit Atelier-Charakter. Zweitere bieten mehrheitlich Juwelen für Damen an und können mit unseren Uhren die männliche Kundschaft in vergleichbarer Art bedienen”, sagt Magada und verweist auf Werner Pejrimovsky.
Der für seine außergewöhnlichen Schmuckkreationen bekannte Wiener Innenstadt-Juwelier zählt zu den ältesten Vertriebspartnern der Marke; ihm will man natürlich weiter die Treue halten.
„Zusätzlich wollen wir unsere Präsenz speziell in Wien verstärken und planen hier für 2020 einen weiteren Verkaufspunkt. In Summe denken wir, dass unsere Marke mit fünf bis sechs ausgesuchten Partnern in Österreich erfolgreich sein wird”, erklärt Magada abschließend.

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