WIEN. Am 17. und 18. Juni 2026 treffen sich rund 500 Medienentscheider aus Europa im Palais Niederösterreich zum European Publishing Congress (EPC). Thematisiert werden Strategien zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz, neue Erlösquellen sowie die digitale Transformation von Verlagen.
Speakerinnen und Speaker
Laura Seiffe von der Zeit-Verlagsgruppe wird beim EPC erläutern, wie KI strategisch in Medienhäuser integriert werden kann. Dmitry Shishkin von der BBC wird zeigen, wie Datenmodelle und Content-Strukturen KI-Anwendungen unterstützen. Und Ulrike Langer, Medientrendscout aus den USA, wird neue Erlösmodelle im KI-Zeitalter vorstellen, während Thomas Düffert, CEO von Madsack, die schnelle Skalierung digitaler Geschäftsmodelle betonen wird.
Best Practices
Das Media Innovation Lab wird außerdem praxisnahe Einblicke bieten: Kai Gohlke (Oberpfalz Medien) und Jens Seidel werden demonstrieren, wie nutzergenerierte Inhalte mit KI in redaktionelle Abläufe eingebunden werden. Azir Razzak (Our Media) und Benjamin Kolb (Purple) werden den Aufbau effizienter Multi-Brand-Plattformen zeigen, Nico Krizsak (DuMont) und Peter Resele (Comyan) werden über Cloud-Migration und KI-gestützte Archivsysteme berichten.
Höhepunkt des Kongresses wird die Verleihung der European Publishing Awards (EPA) sein. Zu den Gewinnern 2026 zählen unter anderem die Apotheken Umschau (European Magazine of the Year), Politiken (Digital Publishing Platform of the Year) und La Provincia (Local Newspaper of the Year).
Der EPC gilt als zentraler Branchentreffpunkt für Medienmanager, Chefredakteure und Digitalverantwortliche, der konkrete Strategien, Praxisbeispiele und internationale Best Practices verbindet. (red)
