Wiener Startup eustella entwickelt KI-App für Europa
© eustella
MARKETING & MEDIA Redaktion 01.04.2026

Wiener Startup eustella entwickelt KI-App für Europa

eustella entwickelt eine mobile KI-Anwendung mit Fokus auf europäische Infrastruktur und Datenschutz.

WIEN. Das Wiener Startup eustella plant den Aufbau einer europäischen Alternative zu bestehenden KI-Anwendungen wie ChatGPT. Laut einer aktuellen Analyse nutzen rund 133 Millionen Menschen in Europa aktiv KI, wobei der Großteil auf US-amerikanische Systeme zurückgreift. Gleichzeitig gebe es eine klare Nachfrage nach europäischen Lösungen.

„Europa hat es bisher nicht geschafft, ChatGPT und Claude ebenbürtige Alternativen entgegen zu stellen, obwohl die Europäerinnen und Europäer genau das wollen. Genau diese riesige Marktlücke wollen wir jetzt mit eustella erobern“, erklärt Matteo Rosoli, CEO des Wiener Startups. Die Smartphone-App soll im April 2026 zunächst als Closed Beta für iPhone und Android starten. Im Fokus steht sogenannte Agentic AI: Nutzer können eigenständig agierende KI-Anwendungen erstellen, die Aufgaben wie Terminverwaltung, Recherche oder das Erstellen von Playlists übernehmen.

Das Startup setzt nach eigenen Angaben auf europäische Server und Open-Source-Sprachmodelle. Die Anwendung soll ohne lokale Installation nutzbar sein und Schnittstellen zu anderen Anwendungen bieten. Perspektivisch sind auch kollaborative Funktionen geplant, bei denen Nutzer gemeinsam KI-Anwendungen einsetzen können.

eustella wird von der AI Newsrooms Technology GmbH in Wien entwickelt und von Investoren wie Hansi Hansmann und Hermann Futter unterstützt. (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL