WIEN. Die A1 Group hat das Geschäftsjahr 2025 mit Umsatz- und Ergebniswachstum abgeschlossen. Der Konzernumsatz stieg um 3,0 Prozent auf 5,58 Milliarden Euro, das EBITDA erhöhte sich um 3,7 Prozent beziehungsweise 2,0 Prozent berichtet und überschritt damit zum zweiten Mal die Marke von zwei Milliarden Euro. Das Nettoergebnis lag bei 613 Millionen Euro.
Operative Entwicklung
Alejandro Plater, CEO der A1 Group, erklärte: „Im Jahr 2025 setzte sich unser Wachstum fort und wir erzielten eine sehr solide operative und finanzielle Performance. Der Konzernumsatz stieg um 3,0 % auf 5,58 Milliarden Euro, angetrieben durch das Wachstum der Dienstleistungs- und Endgeräteumsätze. Das EBITDA wuchs um 3,7 % (2,0 % berichtet) und überschritt damit zum zweiten Mal 2 Milliarden Euro. Das Nettoergebnis erreichte 613 Millionen Euro.“
Zum Ausbau des B2B-Geschäfts führte Plater aus: „Das 2025 gestartete B2B Delivery Center bietet spezialisierte Dienstleistungen wie Security, Cloud und Managed IT für alle Märkte an. Damit sind wir in der Lage, flexibel und auf höchstem Qualitätsniveau auf die steigende Nachfrage zu reagieren. Sehr erfreulich: 40 % unseres Wachstums stammen heute aus neuen Geschäftsbereichen, die es vor ein paar Jahren noch nicht gab.“
Für 2026 erwarte das Unternehmen „ein Gesamtumsatzwachstum von 2–3 % und einen CAPEX (ohne Spektruminvestitionen) von rund 750 Millionen Euro“. Zudem schlage der Vorstand „im Einklang mit unserer Dividendenpolitik … eine Dividendenerhöhung auf 0,42 EUR pro Aktie vor, vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats.“
Entwicklung in den Märkten
Thomas Arnoldner, stellvertretender CEO der A1 Group, ergänzte: „Im Mobilfunkbereich überstieg die Zahl der Kunden erstmals 30 Millionen - ein Wachstum von 11,3 %, hauptsächlich angetrieben vom M2M-Segment. Im Festnetzgeschäft stieg die Zahl der RGUs (umsatzgenerierende Einheiten) im Jahresvergleich um 1,7 %.“
Die CEE-Märkte hätten sich laut Arnoldner „mit einem Umsatzwachstum von 8,8 % sehr erfolgreich“ entwickelt. Auf Gruppenebene habe sich das ICT-Geschäft „sehr gut mit einer starken Bruttoumsatzwachstumsrate von 20 % im Jahresvergleich“ entwickelt.
Für Österreich beschrieb Arnoldner ein „äußerst wettbewerbsintensives und herausforderndes Umfeld“, dem man mit Investitionen, klarer Segmentausrichtung, Kostenkontrolle und Transformation begegne. „Wir werden außerdem den Ausbau der Glasfaser- und 5G-Netze sowohl in Österreich als auch international weiter vorantreiben“, so Arnoldner. (red)
